Sport : Freiburg - St. Pauli: Premiere eines Torschützen

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Bundesliga-Tippspiel: Das interaktive Fußball-Toto von meinberlin.de Thoralf Konetzke trägt aus alten Cottbuser Zeiten den Spitznamen "Locke". Damals stand die Zahl der von ihm erzielten Tore noch im deutlichen Gegensatz zu der seiner Haare auf dem Kopf. Die Glatze ist ihm geblieben, Cottbus hat er längst verlassen, und mit dem Toreschießen wollte es zuletzt auch nicht mehr klappen. Gestern nun hat Thoralf Konetzte für den FC St. Pauli sein erstes Bundesligator geschossen. Eine Viertelstunde vor Schluss der Partie in Freiburg wurde er eingewechselt. Der heimische SC führte 2:1, und wenig sprach dafür, dass sich daran noch etwas ändern sollte. Bis Locke kam. Sieben Minuten lang ließ er Freiburger noch vom dritten Saisonsieg träumen - und traf dann doch noch zum 2:2. "Danach hätten wir genauso gut noch gewinnen können", erzählte St. Paulis Trainer Dietmar Demuth später. "Beide Mannschaften haben auf Sieg gespielt. Das ist gut für die Zuschauer, bringt die Trainer aber einem Herzinfarkt näher." Am Ende durfte sich der Tabellenletzte im fünften Auswärtsspiel immerhin über den dritten Punkt freuen. Der selbst ernannte Meisterschaftskandidat Hertha BSC hat gerade zwei geholt.

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