Sport : Frentzen zeigt sich vor dem Rennen in Budapest zuversichtlich

Die schlimmen Tage von Budapest waren Heinz-Harald Frentzen eine Lehre. "Ich weiß, dass ich diesmal keine Eierspeisen zu mir nehmen werde", hat sich der augenblicklich erfolgreichste deutsche Formel-1-Pilot für das diesjährige Grand-Prix-Wochenende in Ungarn vorgenommen. Vor einem Jahr hatte der Mönchengladbacher auf dem Hungaroring sterbenskrank im Auto gesessen, durch eine Salmonellen-Vergiftung völlig am Ende und nach dem Rennen krankenhausreif. Statt in der Klinik will er den Sonntagabend diesmal mit Feierlichkeiten wegen eines gelungenen Grand Prix verbringen. "Das Auto ist gut genug, um auf das Podium zu kommen", sagte der WM-Dritte.

Vor der Anreise nach Budapest legte Frentzen nochmal eine Extra-Schicht ein: So absolvierte der 32-Jährige kurzfristig ein spezielles Start-Training in Silverstone. Frentzen, zuletzt Dritter in Hockenheim, wollte unbedingt noch die Verbesserungen an der Kupplung seines Jordan ausprobieren. "Ich hatte ein paar Ideen, was wir verbessern könnten. Das Team hat diese Vorschläge umgesetzt", erklärte er. Die ewige "deutsche Nummer zwei", derzeit so stark wie nie und mit 33 Punkten hinter Eddie Irvine (52) und Mika Häkkinen (44) an dritter Stelle der Gesamtwertung, präsentiert sich in dieser WM-Saison so gut gelaunt und zuversichtlich wie schon lange nicht mehr. "Ich habe ein mentales Hoch", kommentierte er die Situation.

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