FSV Mainz 05 : Kasper Hjulmand folgt auf Thomas Tuchel als Trainer

Jetzt ist es offiziell: Der Däne Kasper Hjulmand wird neuer Trainer beim Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05. Manager Heidel lobt Thomas Tuchel.

Kasper Hjulmand wird neuer Trainer beim Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05.
Kasper Hjulmand wird neuer Trainer beim Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05.Foto: dpa

Der 42 Jahre alte Coach des FC Nordsjaelland, Kasper Hjulmand, galt von dem Moment an als Favorit auf den Mainzer Trainerjob, als das Zerwürfnis zwischen dem Verein und Thomas Tuchel am vergangenen Wochenende öffentlich wurde. In Dänemark hat er bereits einige Erfolge vorzuweisen. So führte Hjulmand den Traditionsclub Lyngby BK 2007 in die erste Liga zurück, ehe er 2012 mit dem FC Nordsjaelland überraschend dänischer Meister wurde und danach in der Champions League gegen Juventus Turin und den FC Chelsea spielte. In seinem bis 2015 laufenden Vertrag in Nordsjaelland ist Medienberichten zufolge eine Ausstiegsklausel verankert.

Die höchsten Weihen, die man in Mainz erhalten kann, genießt der dreifache Familienvater ebenfalls schon. Denn in einem Beitrag der „Allgemeinen Zeitung“ äußerte sich der frühere 05- und heutige Dortmund-Trainer Jürgen Klopp sehr positiv über ihn. „Kasper, ein extrem sympathischer, angenehmer Kerl, hat bei mir einen überragenden Eindruck hinterlassen“, sagte Klopp, der Hjulmand von einem Trainer- Treffen der UEFA kennt. „Was wir da über Fußballtaktik besprochen haben, das hat nicht nur Spaß gemacht, das war sensationell. Die hatten in Nordjaelland einen Etat, da hätte jeder meiner Spieler in Dortmund mit seinem Gehalt als Hauptsponsor auftreten können.“

Lob für Thomas Tuchel

Der bisherige Mainzer Trainer Tuchel hatte dem Verein erstmals im Januar mitgeteilt, seinen bis 2015 gültigen Vertrag nach dem Ende der abgelaufenen Saison nicht mehr erfüllen zu wollen. Nach wir vor streiten beide Seiten um eine Lösung dieser Angelegenheit.

„Unser Ziel war eigentlich, vor Bekanntgabe der Trennung eine Einigung erzielt zu haben. Aber es ist eben noch nicht unterschrieben worden. Ich hoffe, dass wir das in dieser Woche lösen können“, sagte Christian Heidel dem „Kicker“. Der Manager versuchte ansonsten, die Auseinandersetzung mit Tuchel nicht weiter eskalieren zu lassen. „Es tut mir wahnsinnig leid, was da derzeit über den Boulevard verbreitet wird“, sagte er. „Thomas ist ein super Trainer und ein super Mensch. Die nächste Mannschaft, die er trainiert, kann glücklich sein.“ dpa

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