FSV Mainz 05 : Neuverpflichtungen in der Winterpause

Die Mainzer stehen in der Liga mit dem Rücken zur Wand. Nun hat Manager Christian Heidel angekündigt, den Kader in der Winterpause zu verstärken.

Nürnberg - Der Manager des Bundesliga-Schlusslichts FSV Mainz 05, Christian Heidel, plant schon jetzt für die Rückrunde. "Nach der Vorrunde wird ein Strich gezogen", sagte Heidel dem Fachmagazin "Kicker", "wir werden manchem sagen, dass es keinen Sinn mehr macht, und wir werden definitiv zwei oder drei Spieler holen." Der Mainzer Manager schließt auch darüber hinaus gehende Verpflichtungen nicht aus, fügte aber hinzu, dies hänge vom Transfermarkt und von möglichen Abgängen ab.

Heidel räumte ein, insbesondere die Abgänge von Michael Thurk und Antonio da Silva vor der Saison hätten die Mannschaft geschwächt. Allerdings habe es keine Alternative gegeben. Thurks Wechsel zu Eintracht Frankfurt sei nach dessen Äußerungen nicht mehr zu verhindern gewesen. "Die Fans hätten ihn nicht mehr akzeptiert", ist der 43-Jährige überzeugt. Bei da Silvas Transfer zum VfB Stuttgart nannte der Mainzer Macher das Gehalt als wichtigsten Gesichtspunkt. "Er wusste, dass er in Stuttgart das Drei- bis Vierfache verdienen kann", betonte Heidel.

Heidel glaubt an Klopp

Obwohl die Mainzer in der Bundesliga mit derzeit neun Punkten schon vier Punkte Rückstand auf den rettenden 15. Platz haben, sieht Heidel die Bundesliga immer noch als "Geschenk" für den Verein. "Das ist mir zehnmal lieber, als um den sechsten Platz in der Zweiten Liga zu spielen. Wir hätten uns doch jahrelang gewünscht, in der Bundesliga zu sein, egal ob Abstiegskampf oder nicht", sagte er.

Trainer Jürgen Klopp wirkt auf den Manager auch in der aktuellen Situation nicht ratlos. "Er ist absolut kämpferisch und ich glaube zu 100 Prozent an ihn", lobte Heidel den Coach. Im übrigen glaube er auch nicht an einen Rücktritt des Trainers. "Er lernt momentan sehr viel für seine weitere Laufbahn und profitiert auch davon. Es wäre der schlechteste Schritt für ihn, wenn er jetzt die Flinte ins Korn werfen würde", sagte Heidel. (tso/ddp)

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