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Füchse Berlin : 26:27-Niederlage in Gummersbach

Der Abwärtstrend hält an: Trotz Aufholjagd verlieren die Füchse Berlin 26:27 beim VfL Gummersbach und gehen als Tabellenzehnter in die WM-Pause.

Richtig fuchsig. Den Berliner Trainer Dagur Sigurdsson, hier im Heimspiel gegen Göppingen, ärgerte die 26:27-Pleite zum Jahresabschluss in Gummersbach.
Richtig fuchsig. Den Berliner Trainer Dagur Sigurdsson, hier im Heimspiel gegen Göppingen, ärgerte die 26:27-Pleite zum...Foto: Imago

19 Vereine hat die Handball-Bundesliga derzeit. Da kann man natürlich darüber streiten, ob die Füchse Berlin auf Platz zehn nun in der oberen oder unteren Tabellenhälfte überwintern. In jedem Fall ist es eine unbefriedigende Platzierung für den Pokalsieger mit europäischen Ambitionen. Doch die konnten die Berliner bei der 26:27 (11:17)-Niederlage beim VfL Gummersbach erneut nicht untermauern. Trotz einer Aufholjagd gegen Ende war es die fünfte Niederlage aus den vergangenen sechs Spielen.

Dabei war es ein richtungsweisendes Spiel beim punktgleichen Tabellennachbarn, der nur dank der besseren Tordifferenz nach 20 Spielen Rang acht belegte. Doch die Füchse blieben im Vorfeld bescheiden, obwohl die Serie von vier Niederlagen in Folge drei Tage zuvor beim 24:22-Heimerfolg gegen Frisch Auf Göppingen beendet wurde. Die Berliner trafen sich schon tags darauf an Heiligabend zum Training und reisten am ersten Feiertag an. Dennoch sagte Trainer Dagur Sigurdsson nur: „Wir wollen etwas Kleines mitnehmen.“ Manager Bob Hanning präzisierte: „Mit einem Punkt wäre ich zufrieden.“

Vor 4115 Zuschauern am zweiten Weihnachtstag hätten die Gäste diese Vorgabe nach schwacher erster Hälfte fast noch erreicht. Die Füchse gerieten schnell in Rückstand, Trainer Sigurdsson nahm beim Stand von 2:5 die erste Auszeit. Dennoch erlaubte seine Abwehr den Gastgebern weiter gute Tormöglichkeiten, der Pausenstand 11:17 war deutlich.


Erst in der spannenden Endphase holten die Berliner Tor für Tor auf, fünf Sekunden vor dem Ende hatte Jesper Nielsen die Chance zum 27:27-Ausgleich, doch vergab sie. Kapitän Iker Romero überzeugte immerhin mit sieben Toren, genau wie Paul Drux mit fünf Treffern.

Das nächste Spiel bestreiten die Füchse erst nach der WM-Pause, am 11.Februar daheim gegen Minden. (Tsp)

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