Fürth - Augsburg 1:1 : Kein Sieger im Abstiegskampf

Im Duell zwischen dem Tabellenletzten und dem Vorletzten gab es keinen Sieger. Fürth und Augsburg beenden die Hinrunde nach dem 1:1 mit mickrigen neun Punkten - und hoffen auf einen Dortmunder Sieg am Sonntag.

Auf dem Weg nach unten: Im Duell zwischen Greuther Fürth und dem FC Augsburg gab es keinen Sieger. Damit bleiben die beiden Vereine mit neun Punkten abgeschlagen am Tabellenende. Lediglich Hoffenheim befindet sich mit zwölf Zählern noch in Reichweite.
Auf dem Weg nach unten: Im Duell zwischen Greuther Fürth und dem FC Augsburg gab es keinen Sieger. Damit bleiben die beiden...Foto: dpa

Die beiden bayerischen Bundesliga-Sorgenkinder vom FC Augsburg und Greuther Fürth gehen mit einer Mini-Punkteausbeute von nur neun Zählern in die Winterpause. Im Duell der abgeschlagenen Schlusslichter in der Fußball-Beletage brachte das 1:1 (0:1) in Franken am Samstag keinen der Vereine voran, der Abstand zum ersten Nichtabstiegsplatz bleibt groß. Immerhin ist der Relegationsrang noch in Reichweite, 1899 Hoffenheim kann allerdings mit einem Überraschungserfolg gegen Borussia Dortmund am Sonntag davonziehen.

Sascha Mölders (9. Minute) hatte beim FCA zunächst die Hoffnungen auf den ersehnten ersten Auswärtssieg verstärkt, ehe Lasse Sobiech (69.) für den Tabellenletzten noch ausglich. Angesichts des großen Abstands müssen die Schwaben und der Kleeblatt-Club in der Rückrunde nun schon famose Leistungen abliefern, um in der Liga zu bleiben. Kapitän Mergim Mavraj wird den Fürthern zum Rückrundenbeginn obendrein fehlen, der Verteidiger sah kurz vor Ende Gelb-Rot (76.) - Augsburgs Giovanni Sio wegen groben Foulspiels (85.) gar glatt Rot.

In der Partie zwischen der schwächsten Heimmannschaft (Fürth) und dem schwächsten Auswärtsteam (Augsburg) bekamen die 16.340 Zuschauer eindrücklich vorgeführt, warum beide Vereine so weit unten stehen. In einem Festival an Unzulänglichkeiten überboten sich die Profis immer wieder gegenseitig mit Fehlern, kaum eine Kombination wollte klappen. Das Spiel schleppte sich über die ersten 45 Minuten - dass es ab und an Chancen gab, war nur Einzelaktionen zu verdanken.

Gleich mit dem ersten Augsburger Freistoß aus gefährlicher Position brachte der freistehende Mölders den FCA in Führung, kurz darauf setzten Felix Klaus (11.) und Edgar Prib (12.) auf Fürther Seite ihre Distanzschüsse knapp daneben. Die Spielvereinigung überließ den Augsburgern weitgehend das Feld und zog sich zurück, ohne in der Defensive dann aber konsequent zu attackieren. Insofern war es Glück, dass die Gäste durch Jan-Ingwer Callsen-Bracker (20.) und Knowledge Musona (33.) nicht früh den zweiten Treffer nachlegten.

Eine Viertelstunde hatte es nur gedauert, bis Fürths Kapitän Mavraj seine Mitspieler auf dem Feld erstmals barsch anblaffte, um ihnen die Bedeutung des Spiels noch eubmal klarzumachen. Was im spielerischen Bereich allerdings für überhaupt keine Besserung sorgte. So musste ein Freistoß zur bis dato besten Ausgleichschance herhalten, als der aufgerückte Verteidiger Lasse Sobiech per Flugkopfball an Mohamed Amsif im Augsburger Tor scheiterte (44.).

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Erst nach gut einer Stunde zeigte sich die Spielvereinigung etwas agiler in der Offensive - und riss die Spielführung an sich. Amsif klärte zunächst gegen Joker Ilir Azemi (63.), ehe Sobiech seine zweite Großchance zum vielumjubelten Ausgleich nutzte. Nach einer Flanke von Zoltan Stieber prallte der Ball zunächst an den Querbalken, eher Sobiech den Abpraller verwandelte. Kurz darauf verpasste Nöthe sogar das 2:1 für stärker werdende Gastgeber (72.), Mölders (90.) dann auf der Gegenseite für Augsburg. (dpa)

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