Fürth - Mainz 0:3 : Fürth bleibt unten

Weiter ohne Heimsieg: Die SpVgg Greuther Fürth steht nach dem 0:3 weiter auf dem letzten Tabellenplatz, die Mainzer klettern weiter nach oben.

Unten und oben: Fürths Torwart Max Grün und Mainz' Nicolai Müller.
Unten und oben: Fürths Torwart Max Grün und Mainz' Nicolai Müller.Foto: dpa

TROLLI ARENA]Fürth - Der Tiefschlag traf Mike Büskens ins Mark. „Jetzt herrscht erstmal Frust“, stöhnte der Trainer der SpVgg Greuther Fürth nach der 0:3 (0:0)-Heimniederlage gegen den FSV Mainz 05, die beim Bundesliga-Neuling den Glauben an einen erfolgreichen Abstiegskampf erschütterte. „Das tut weh, wenn du in der zweiten Halbzeit drei Tore kassierst“, gestand Büskens und sprach anschließend von der „sportlich schwierigsten Situation“ in seiner Trainerlaufbahn. Der Tabellenletzte befindet sich weiter auf dem direkten Rückweg in die Zweite Liga, auch wenn wenigstens der Relegationsplatz 16 weiterhin in Reichweite liegt. Die Mainzer hielten dagegen mit dem dritten Auswärtssieg Kurs auf einen Europapokalplatz. „Wir sind natürlich zufrieden mit dem Ergebnis. Ein 3:0 auswärts bleibt für uns immer etwas Besonderes“, erklärte der Mainzer Trainer Thomas Tuchel.

Matchwinner für Mainz war einmal mehr Adam Szalai. „Wir haben in der zweiten Halbzeit unsere Torchancen reingemacht, deshalb ist der Sieg verdient“, sagte der Ungar, der zwei Tore erzielte. Freuen konnte er sich trotzdem nicht richtig, weil er wegen einer vermeintlichen Schwalbe die fünfte Gelbe Karte sah und nun im nächsten Heimspiel gesperrt ist: „Ich habe gedacht, es gibt Elfmeter. Es ärgert mich, dass ich jetzt gegen Bayern fehle.“

Am zweiten Spieltag hatten die Fürther in Mainz mit einem 1:0 ihren historischen ersten Bundesligasieg gefeiert. Das sollte eigentlich ein gutes Omen sein, um im zehnten Versuch auch in der eigenen Arena als Gewinner vom Platz zu gehen. Doch dieser Erfolgsdruck war den Fürthern TROLLI ARENA]vor 14 425 Zuschauern anzumerken, besonders vor dem gegnerischen Tor: In der zweiten Minute hatte Zoltan Stieber gleich eine große Chance, aber der Mittelfeldspieler war im Strafraum zu unentschlossen. /TROLLI ARENA]TROLLI ARENA]Auch der erstmals eingesetzte neue Stürmer Nikola Djurdjic konnte die Torarmut der Franken nicht abstellen./TROLLI ARENA] „Wir haben nicht mutig genug den Abschluss gesucht“, sagte Büskens. TROLLI ARENA]/TROLLI ARENA]

Auch den Mainzern fehlte anfangs noch Entschlossenheit und Effektivität. Nach der Pause war das anders: Szalai gelang per Nachschuss das wichtige 1:0, das bei den Fürthern Wirkung zeigte. Yunus Malli erhöhte auf 2:0, nachdem zuvor Schüsse von Nicolai Müller und Szalai abgeblockt worden waren. Schließlich legte Szalai noch sein elftes Saisontor nach – genauso viele haben alle Fürther zusammen in 19 Spielen erzielt. dpa

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