Sport : Fürth nach 1:0 in Hoffenheim im Halbfinale

Sinsheim - Nach der Blamage im DFB-Pokal gegen die SpVgg Greuther Fürth wird die Lage für Holger Stanislawski als Trainer bei 1899 Hoffenheim immer bedrohlicher. Mit zehn Spielern verlor der Bundesliga-Achte am Mittwoch im Viertelfinale gegen den Zweitliga-Spitzenklub mit 0:1 (0:1) und verabschiedete sich nach einer desolaten Leistung aus dem Wettbewerb.

Vor der Minuskulisse von 14 000 Zuschauern in Sinsheim besiegelte ein Tor von Olivier Occean in der 44. Minute die Pokal-Überraschung und beförderte Fürth erstmals in die Vorschlussrunde. Zu diesem Zeitpunkt waren die Hausherren, die auch ihr sechstes Heimspiel in Folge nicht gewinnen konnten, nach der Roten Karte für Marvin Compper wegen einer Tätlichkeit nur noch zu zehnt.

Fürths Trainer Mike Büskens strahlte vor Glück. „Es war sehr nervenaufreibend. Ich hätte mir gewünscht, dass wir den einen oder anderen Konter besser abschließen. Aber jetzt haben wir das Spiel unseres Lebens: Das Halbfinale“, meinte er. Der zuletzt von Klub-Mäzen Dietmar Hopp öffentlich kritisierte Stanislawski war dagegen „richtig enttäuscht“. Seine Mannschaft sei brutal marschiert, sagte er: „Leider haben wir uns mit der Roten Karte selbst bestraft. Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir sind raus, unter welchen Umständen ist im Pokal egal.“ dapd/dpa

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