Fußball : Bayer und Sion trennen sich torlos

Bayer 04 Leverkusen ist beim schweizer Vertreter FC Sion nicht über ein 0:0 hinausgekommen.

Sion - Bundesligist Bayer 04 Leverkusen hat sich eine gute Ausgangsposition für das Erreichen der Gruppenphase im Uefa-Cup geschaffen. Die Mannschaft von Coach Michael Skibbe erreichte am Donnerstagabend beim Schweizer Erstligisten FC Sion ein torloses und leistungsgerechtes Remis. Rund 9000 Zuschauer im Stade de Genève sahen eine über weite Strecken niveauarme Partie mit wenigen Höhepunkten, in der Bayer gegen einen biederen Gegner nur selten zu überzeugen wusste.

Bei Leverkusen kam Neuzugang Pirmin Schwegler zu seinem Debüt in der Startelf und agierte neben Simon Rolfes vor der Abwehr-Viererkette. Als einzige Spitze sollte Sergej Barbarez für die nötigen Tore sorgen, Andrey Voronin musste auf der Ersatzbank Platz nehmen. Beim FC Sion ließ der argentinische Coach Nestor Clausen ließ in einem 4-5-1-System agieren, indem der österreichische Nationalstürmer Sanel Kuljic die einzige Spitze bildete.

Beide Mannschaften standen sehr kompakt und störten effektiv den Spielaufbau des Gegners. Folglich entwickelte sich eine an Höhepunkten arme Partie, in der sich das Geschehen vorwiegend im Mittelfeld abspielte. Die beste Chance im ersten Abschnitt verzeichneten die Hausherren in der 33. Minute. Virgile Reset hatte in den Fünfmeterraum geflankt, wo Alberto Regazzoni (33.) das Tor per Flugkopfball knapp verpasste. Leverkusen leistete sich zahlreiche Fehlpässe und brachte in der Offensive kaum etwas zustande. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff prüfte Tranquilo Barnetta erstmals Keeper Germano Vailati mit einem Schuss aus spitzem Winkel.

Nach dem Seitenwechsel versuchten beide Mannschaften das Tempo zu erhöhen, wobei sich die Hausherren zunächst leichte Vorteile erkämpften. Zielte der ehemalige Nürnberger Adel Chedli aus 19-Metern noch am Tor vorbei, musste Bayer-Keeper Hans-Jörg Butt mit einer starken Parade gegen einen strammen Distanzschuss des Serben Goran Obradovic (65.) retten. Erst im Anschluss wurde Leverkusen stärker und übernahm zunehmend die Initiative. Prompt ergaben sich erstklassige Möglichkeiten. Zunächst fand Paul Freier (72.) aus Nahdistanz in Vailati seinen Meister, dann traf Barbarez (74.) aus zwölf Metern nur den Pfosten. Sion hatte in der Schlussphase wenig entgegen zu setzen, so dass es am Ende beim glanzlosen 0:0 blieb. (tso/ddp)

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