Fußball-Bundesliga : DFL hält an 50+1-Regel fest

Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) will auch künftig keine Stimmmehrheiten von Investoren bei Bundesligavereinen dulden. Zum Schutz des deutschen Fußballs bleibt die sogenannte 50+1-Regel erhalten.

Reinhard Rauball
Reinhard Rauball, Präsident der DFL. -Foto: dpa

Frankfurt/MainDer deutsche Fußball schützt sich weiterhin vor mehrheitlichen Übernahmen durch Großinvestoren. Der Vorstand des Ligaverbandes hat in Frankfurt/Main beschlossen, die sogenannte 50+1-Regel beizubehalten und auch künftig keine Stimmenmehrheit von Investoren zuzulassen. Dies teilte die Deutsche Fußball-Liga (DFL) mit. Ein entsprechender Vorschlag soll der Mitgliederversammlung unterbreitet werden. Für eine Änderung der 50 + 1-Regel wäre eine Zwei-Drittel-Mehrheit sowohl in der Mitgliederversammlung als auch auf dem DFB-Bundestag erforderlich.

"Dieser Beschluss wurde nach einer sehr sachlich geführten Diskussion und unter Berücksichtigung der Argumente von Hannover 96 getroffen", sagte Ligapräsident Reinhard Rauball. "Die Bundesliga lebt von ihrer Stabilität und ihrer Ausgeglichenheit. Maßgebliches Gut muss auch künftig der Schutz des Wettbewerbs bleiben." Martin Kind, Präsident des Bundesligisten Hannover 96, hatte schon seit längerem gefordert, die Regelung aufzuheben, um seinen Klub für Investoren zu öffnen. (leu/dpa)

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