Fußball-Bundesliga : Unsere Fragen an den 10. Spieltag

Endspiel für Markus Gisdol am Freitag gegen den HSV? Jodeln in Mainz? Und schicke Bräute, die nicht vom FC Bayern kommen? Unsere Fragen an den 10. Spieltag.

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Markus Gisdol will von Druck nichts wissen. Auch wenn's anders aussieht.
Markus Gisdol will von Druck nichts wissen. Auch wenn's anders aussieht.Foto: dpa

Wen will keiner mehr sehen?

Hier bei FadS hantieren wir nicht mit Halbwahrheiten, Gerüchten oder gar gehässigen Unterstellungen. Jede Frage wird nach strengen wissenschaftlichen Kriterien gestellt und empirisch fundiert beantwortet. Dieses Mal helfen uns dabei die Kollegen von der Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung, die die Einschaltquoten beim Pay-TV-Sender Sky untersucht haben. Demnach schalten die wenigsten Zuschauer bei Bundesliga-Spielen des FC Augsburg ein. Schon vier Mal in dieser Saison erreichte eine Partie der Augsburger die sensationelle Sky-Einschaltquote von 0,0 Millionen, die offiziell bei einer Zuschauerzahl unter 5000 verbucht wird.

Wer langt gerne mal hin?

Die Spieler des VfB Stuttgart. Keine Mannschaft hat in dieser Saison so viele Fouls (147) begangen wie diese, auch bei Gelben Karten (26) und Platzverweisen (3) liegt der VfB vorne. Härte schützt aber nicht vor Toren: 19 Gegentreffer hat Stuttgart bereits hinnehmen müssen, noch so ein Spitzenwert.

Wer stellt einen Rekord ein?

Hoffenheims Markus Gisdol wird die TSG am Freitag gegen den Hamburger zum 85. Mal als Chefcoach bei einem Bundesliga-Spiel betreuen – und damit Ralf Rangnick als Rekordtrainer des Vereins einholen. Gisdol ist so ein ausgebuffter, routinierter Feldherr an der Seitenlinie, dass ihn selbst zuletzt schwache Leistungen, viel Kritik und der vorletzte Tabellenplatz nicht aus der Ruhe bringen. Ob das Spiel gegen den HSV für ihn bereits ein Endspiel sei, wurde Gisdol nun gefragt. Seine Antwort: „Mir ist davon nichts bekannt.“ Wer so souverän reagiert, schafft auch noch mal 85 Spiele in Hoffenheim.

Sehen auch andere Bräute gut aus?

„Wahrscheinlich“, sagt zumindest Karl-Heinz Rummenigge. Der Vorstandschef des FC Bayern spielt damit auf die Chancen etwaiger Mitbewerber auf die Dienste von Trainer Pep Guardiola an. Der Katalane könnte bekanntlich in München bleiben, nach Manchester City wechseln oder sonst irgendetwas tun, das die Welt aus den Angeln hebt. Als Fachmann in Fragen der Monogamie hat sich auch Franz Beckenbauer bereits zum Thema Guardiola und Bayern bzw. Braut und Bräutigam geäußert: „In der Bibel heißt es: Was zusammengehört, soll man nicht trennen.“ Amen.

Wann wird gejodelt?

In der Halbzeitpause des Spiels Mainz gegen Bremen am Samstag. Der Schweizer FSV-Trainer Martin Schmidt war früher Mitglied in einem Jodlerklub, der samt Alphörnern im Stadion auftritt. Nach dem Abpfiff gibt es kostenlos Raclette. FadS meint: Holleri du dödl di, diri diri dudl dö.

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