Sport : Fußball-Bundesliga: Unterhaching sieht Licht im Kellerduell

Die SpVgg Unterhaching hat einen wichtigen Sieg im Kampf gegen den Abstieg aus der Fußball-Bundesliga errungen. Im Kellerduell setzte sich der letztjährige Aufsteiger gegen Liga-Neuling Energie Cottbus mit 2:1 (2:0) durch, zog durch den dritten Saisonsieg an den Lausitzern vorbei und schaffte den Anschluss ans untere Mittelfeld. Mit 14 Punkten stehen jedoch sowohl Unterhaching, das zum fünften Mal in Folge ohne Niederlage blieb, als auch Cottbus weiter auf einem Abstiegsplatz.

Vor 10 500 Zuschauern im Sportpark brachte Andre Breitenreiter die Gastgeber mit seinem fünften Saisontor bereits in der sechsten Minute in Führung. Markus Oberleitner erhöhte drei Minuten vor der Pause auf 2:0. In der 56. Minute erzielte der Brasilianer Franklin für Cottbus in einer spielerisch schwachen, aber sehr kampfbetonten Partie den Anschlusstreffer. Zu mehr reichte es für die Gäste aus der Lausitz aber nicht.

"Ein Punkt reicht nicht, wir müssen unbedingt gewinnen", hatte Unterhachings Trainer Lorenz-Günther Köstner vor der Partie von seinen Akteuren gefordert. Und die Hachinger nahmen sich die Worte offenbar zu Herzen. Denn bereits nach dem ersten gefährlichen Angriff der Gastgeber fiel die 1:0-Führung. Zunächst patzte der Cottbuser Christian Beeck, dann bediente Altin Rrakkli Torjäger Breitenreiter, der an Beeck vorbei das 1:0 erzielte.

In der Folgezeit entwickelte sich das von allen erwartete Kampfspiel. Spielerische Akzente blieben Mangelware, das Geschehen spielte sich meist im Mittelfeld ab. Dort gaben beide Mannschaften keinen Meter an Boden verloren, Torchancen jedoch waren selten. Erst in der 42. Minute sorgten die Hachinger wieder für Gefahr vor dem Cottbuser Tor. Nach einer Ecke von Marco Haber verlängerte Danny Schwarz per Kopf, und der sehr engagierte Oberleitner erzielte das 2:0.

Mit wütenden Attacken drängten die Cottbuser nach der Pause auf den Anschlusstreffer - und wurden in der 56. Minute belohnt. Zunächst parierte Hachings Keeper Gerhard Tremmel einen Kopfball von Beeck, dann jedoch war er machtlos, als Franklin aus kurzer Distanz einköpfte. In der hektischen Schlussphase gerieten die Hachinger noch oft in Bedrängnis, doch die Mannschaft hielt dem Druck stand.

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