Fußball-Europameisterschaft : Ab 15. Januar Tickets für deutsche Spiele

Der DFB eröffnet im Internet ein Ticketportal: Pro Person gibt es maximal vier Karten. Ein Losverfahren entscheidet, wer Karten bekommt. Wie viele Tickets dem Verband zur Verfügung stehen werden, ist aber noch unklar.

Frankfurt am MainVoraussichtlich vom 15. Januar an können Fans beim Deutschen-Fußball-Bund (DFB) Eintrittskarten für die EM-Spiele der deutschen Mannschaft bestellen. An diesem Tag soll ein spezielles Ticket-Portal auf der Internetseite (www.dfb.de) des weltgrößten Fachverbandes öffnen. Wie viele Karten dem DFB für die Euro 2008 vom 7. bis 29. Juni in Österreich und der Schweiz zur Verfügung gestellt werden, ist allerdings noch nicht bekannt.

"Wir müssen einen von der UEFA organisierten Workshop abwarten, bei dem uns die endgültigen Kontingente zugeteilt werden", erklärte DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach. Vorgesehen seien 20 Prozent der Tickets, bezogen auf die Kapazität des jeweiligen Stadions. Dabei handelt es sich ausschließlich um Karten für Spiele des DFB-Teams von Nationaltrainer Joachim Löw. Tickets für  Partien anderer Nationen können über den Europäischen Fußball-Verband UEFA bestellt werden (www.uefa.com).

Bestellungen sind ausschließlich über das Internet möglich

Man bemühe sich, so viele Karten wie möglich zu erhalten und dann auch im öffentlichen Verkauf anzubieten. "Doch aus unserem Kontingent bedienen wir selbstverständlich auch die Gremien von DFB und DFL, die Vereine sowie den Fan-Club der  Nationalmannschaft", sagte Niersbach.

Wie schon bei der WM 2006 im eigenen Land wird auch in den deutschen Nachbarländern die Nachfrage das Angebot deutlich
übersteigen. Zumal die Euro-Stadien kleiner sein werden als die WM-Arenen in Deutschland. Daher wird der DFB erneut auf ein Losverfahren setzen. Pro Person werden maximal vier Tickets abgegeben.

Aus Sicherheitsgründen müssen vor der endgültigen Zuteilung die persönlichen Daten angegeben werden. Die Bestellungen sind
ausschließlich über das Internet möglich. "Das Verfahren mag kompliziert erscheinen, ist es aber letztlich nicht,  und es hat sich bei der WM 2006 und vor anderen großen Turnieren bewährt", erklärte Niersbach. (ctr/dpa)

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