Fußball : Joselu stürmt für Hannover 96

Fußball-Bundesligist Hannover 96 hat den Transferpoker um den umworbenen Stürmer Joselu überraschend gewonnen.

Fußball-Bundesligist Hannover 96 hat den Transferpoker um den umworbenen Stürmer Joselu überraschend gewonnen. Der 24 Jahre alte Profi vom Liga-Konkurrenten 1899 Hoffenheim, der in der vergangenen Saison an Eintracht Frankfurt ausgeliehen war, unterschrieb in Hannover einen Vierjahresvertrag bis zum 30. Juni 2018. Als Ablösesumme sind fünf Millionen Euro im Gespräch. Beide Vereine vereinbarten Stillschweigen über die komplexen Ablösemodalitäten.

„Unser Anspruch war, einen Stürmer mit Qualität und Bundesliga-Erfahrung zu verpflichten, der aber gleichzeitig auch noch Entwicklungspotenzial besitzt“, teilte 96-Sportdirektor Dirk Dufner am Montag mit. Joselu hatte vergangene Saison für Frankfurt 14 Tore in 33 Pflichtspielen erzielt und sich damit auch für andere Clubs empfohlen. So sollen auch der VfB Stuttgart, der VfL Wolfsburg oder der SSC Neapel Interesse an dem Spanier gehabt haben. Auch über eine Rückkehr zu Real Madrid war spekuliert worden.

„Wir bekommen einen Stürmer, der über vielfältige Qualitäten verfügt und diese in der Bundesliga schon unter Beweis gestellt hat“, sagte sich 96-Trainer Tayfun Korkut. Der 1,91 Meter große Joselu, der in Stuttgart geboren wurde und von 2010 an für zwei Jahre bei Real Madrid unter Vertrag stand, soll in Hannover den bisherigen Torjäger Mame Diouf ersetzen.

Joselu sieht in Hannover 96 einen Club mit Perspektive. „Ich werde Teil einer Mannschaft sein, die einen attraktiven Fußball spielen möchte und hungrig nach Erfolg ist. Ich will meine Freude mit Toren zurückzahlen“, teilte der Profi mit.

Auch die Hoffenheimer waren mit dem Transfer zufrieden. „Wir sind froh, diese Personalie geklärt und in den Verhandlungen ein für uns optimales Ergebnis erreicht zu haben. Bei diesem Transfer waren viele Aspekte zu beachten“, sagte Manager Alexander Rosen. „Die hoch professionelle und diskrete Abwicklung führte schließlich zu dem gewünschten Resultat.“ (dpa)

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