Fußball : Markus Merk will wieder pfeifen

Markus Merk will nun doch nicht die Pfeife an den Nagel hängen und steht der Bundesliga und den internationalen Wettbewerben wieder als Referee zur Verfügung. Das Feuer sei wieder in ihm aufgeflammt, sagt Merk.

Nürnberg - Weltschiedsrichter Markus Merk wird seine Karriere fortsetzen. "Ich mache definitiv weiter. Ab sofort stehe ich wieder zur Verfügung", sagte der 44-Jährige dem "Kicker". Dies gelte sowohl für die Fußball-Bundesliga als auch für internationale Einsätze. "Es ist nicht geplant, das eine vom anderen zu trennen", betonte er. Merk hatte nach seiner Nichtnominierung für ein K.o.-Rundenspiel bei der Weltmeisterschaft in Deutschland über ein vorzeitiges Ende seiner Karriere nachgedacht und eine längere Auszeit genommen. Auch bei den bisherigen zwei Bundesliga-Spieltagen war er nicht mit von der Partie.

Im Familienurlaub habe er wieder das Feuer in sich aufflammen spüren, "das seit der WM bei mir erloschen war", begründete Merk seine Entscheidung. Der Zahnarzt war bei der WM letztmals beim Vorrundenspiel USA gegen Ghana zum Einsatz gekommen. Begeisterung, Identifikation und Motivation seien nun wieder wie vor der WM, betonte der Weltschiedsrichter von 2004 und 2005. "Ich bin wieder voll einsatzfähig", sagte er.

Der Vorsitzende des DFB-Schiedsrichter-Ausschusses, Volker Roth, äußerte sich erleichtert über Merks Entschluss. "Ich hatte gehofft, dass er sich so entscheidet", sagte er und fügte hinzu: "Ich freue mich für ihn und den Fußball." (tso/ddp)

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben