Fußball-Nationalelf : Frage des dritten Torhüter weiter offen

Noch immer wird eifrig spekuliert wer der dritte Torwart der Nationalmannschaft wird. National-Trainer Joachim Löw macht sich Gedanken, aber teilt sie noch nicht der Öffentlichkeit mit.

Berlin - Timo Hildebrand wird im Testspiel am 7. Oktober gegen Georgien auf jeden Fall von Beginn an im Tor der deutschen Fußball-Nationalmannschaft spielen. Das bestätigte Bundestrainer Joachim Löw vor Journalisten. Für Hildebrand, der zuletzt beim Confederations Cup im Sommer 2005 beim 2:2 gegen Argentinien im Tor der Nationalelf stand, wäre es das vierte Länderspiel.

Dagegen wollte sich Löw noch nicht darauf festlegen, wer nach dem Rücktritt von Oliver Kahn künftig als dritter Torwart in den Kader der DFB-Auswahl rückt. "Es gibt zwar schon eine Tendenz, wer als dritter Torhüter in Frage kommt", erklärte Löw, "aber die wird noch nicht bekannt gegeben." Für die Partien im Oktober gegen Georgien und in der Slowakei (11. Oktober) würden aber auf jeden Fall drei Torhüter nominiert, fügte der Bundestrainer hinzu.

Sorgenkind Abwehr

Obwohl die Abwehr in den ersten drei Spielen unter seiner Regie noch kein Gegentor kassiert hat, bereitet Löw die Defensive nach wie vor Sorgen. "Leider hat sich Manuel Friedrich jetzt verletzt, ich bin mir noch nicht hundertprozentig sicher, ob er im Oktober wieder bereit steht", sagte der 46-Jährige, "aber ich hoffe es natürlich." Manuel Friedrich hatte sich im Länderspiel in San Marino (13:0) am Meniskus verletzt und muss voraussichtlich drei Wochen pausieren.

Allerdings hoffe er, dass Per Mertesacker im Oktober wieder zur Verfügung stehe, betonte der Bundestrainer. "Wenn Per jetzt demnächst seine ersten Spiele für Werder Bremen macht, könnte ich mir vorstellen, dass wir auf ihn wieder zurückgreifen", so Löw. Dagegen müsse man bei Robert Huth abwarten, wie die nächsten Wochen in England verlaufen, ob er regelmäßig zum Einsatz komme. (tso/ddp)

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