Fußball : Turbine Potsdam scheitert in Pokalrunde zwei

Zahlreiche Favoritensiege, aber auch zwei dicke Überraschungen haben die 2. DFB-Pokalrunde der Frauen geprägt. Insgesamt erreichten an diesem Wochenende neun Erstligisten das Achtelfinale, drei Eliteclubs schieden aus.

Die größte Überraschung gelang der SGS Essen. Im Topspiel am Sonntag warf der Revierclub trotz eines 0:2-Rückstands daheim noch den Favoriten Turbine Potsdam mit 3:2 (0:0) aus dem Wettbewerb. Dabei sah der dreimalige Cupsieger aus Brandenburg nach Toren von Genoveva Anonma (47.) und Ada Hegerberg (67.) schon wie der sichere Sieger aus, doch Charline Hartmann (76.), Linda Dallmann (79.) und die Ex-Potsdamerin Sara Doorsoun-Khajeh (88.) drehten die Partie noch zugunsten der Essenerinnen.

Turbine-Urgestein Bernd Schröder schimpfte anschließend wie ein Rohrspatz: „Es war scheiße, es war Mist, wir haben das Ding aus der Hand gegeben. Dafür gibt es keine Entschuldigung“, klagte der Trainer. Bei den Gegentoren zwei und drei patzte Turbine-Torhüterin Ann-Katrin Berger. Im zweiten Bundesliga-Duell der 2. Runde setzte sich der SC Freiburg mit 3:1 (2:1) gegen den VfL Sindelfingen durch.

Eine weitere Überraschung gelang dem Zweitligisten 1. FC Köln, der am Samstag das klassenhöhere Team von 1899 Hoffenheim mit einem 2:0 (1:0) ausschaltete. Die ehemalige Nationalspielerin Inka Grings und Mandana Knopf schossen den Außenseiter aus der Domstadt in die nächste Runde.

Ungefährdete Erfolge feierten Titelverteidiger VfL Wolfsburg (9:1 beim Regionalligisten TSG Burg Gretesch), der 1. FFC Frankfurt (5:0 in Bad Neuenahr), Bayer Leverkusen (9:0 bei GSV Moers) sowie die übrigen Bundesligaclubs SC Cloppenburg (6:0 gegen Magdeburger SC), FCR Duisburg (6:0 gegen Hohen Neuendorf) und Bayern München (7:0 bei TSV Crailsheim) und der USV Jena (4:1 in Gütersloh). (dpa)

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