Fußball-WM 2018 : Russland stellt WM-Spielorte vor

29.09.2012 21:37 Uhr
304253_3_xio-fcmsimage-20091010172222-006002-4ad0a6ae95e7b.heprodimagesfotos851200910114ad03f16.jpg Foto: dapd
Das Herz des russischen Fußballs: Das Luschniki-Stadion in Moskau. Bei der WM 2018 werden hier das Eröffnungsspiel und das Finale ausgetragen. - Foto: dapd

Russland hat die elf Städte vorgestellt, in denen 2018 WM-Partien gespielt werden. Neben den sicheren Kandidaten Moskau und St. Petersburg gibt es einige Überraschungen, unter anderem einen, für Deutschland, geschichtsträchtigen Schauplatz.

Die Zarenmetropole St. Petersburg, die Bernsteinstadt Königsberg und das geschichtsträchtige Wolgograd sind dabei: Russland hat elf Austragungsorte für die Fußball-WM 2018 offiziell bestätigt. Dagegen müssen Krasnodar und Jaroslawl auf Partien verzichten - die beiden Städte wurden am Samstag von der Liste gestrichen.

Die Entscheidung wurde im Staatsfernsehen unter anderem von FIFA-Präsident Joseph Blatter und Russlands neuem Nationaltrainer Fabio Capello verkündet. Für die erste WM in Osteuropa sind zwölf Stadien vorgesehen: In Moskau werden zwei Arenen genutzt, darunter das riesige Luschniki-Stadion, in dem Eröffnungsspiel und Finale ausgetragen werden.

Das Aus für Jaroslawl etwa 250 Kilometer nordöstlich von Moskau sowie das südrussische Krasnodar kam durchaus überraschend. Freude herrschte hingegen bei den Wackelkandidaten Wolgograd - dem früheren Stalingrad -, Saransk rund 500 Kilometer südöstlich von Moskau und der Ostseestadt Kaliningrad (Königsberg). Auch in St. Petersburg, Kasan, Nischni Nowgorod, der Olympia-Stadt Sotschi, Samara, Rostow am Don sowie Jekaterinburg am Ural sollen 2018 WM-Spiele stattfinden.

Bildergalerie: das sind die WM-Stadien 2018

Das größte Land der Erde erwartet zu dem Turnier sowie zum Confederations Cup 2017 insgesamt mehr als 1,5 Millionen Gäste aus dem Ausland. Russland hatte sich bei der Vergabe für die WM gegen England und gemeinsame Bewerbungen von Spanien und Portugal sowie aus Belgien und den Niederlanden durchgesetzt. (dpa)

Umfrage

Wer gewinnt die Champions League 2012/13?

Bald geht es los: Die Paralympics-Zeitung lud zum Vorbereitungsworkshop in Großbritannien.  20 Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland, der Schweiz, Nordirland, Wales und England, hatten beim internationalen Schreibwettbewerb für das Jungreporterteam der Paralympics-Zeitung gewonnen. Foto: Thilo Rückeis

Medaillen und mehr: Schülerreporter der Paralympics Zeitung berichten von den Spielen in London 2012.

Paralympics 2012
Service

Weitere Themen