Fußball-WM : Bericht zu Baustellen in Katar

Die Organisatoren der umstrittenen Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar haben in einem Bericht die ersten Maßnahmen zur Verbesserung der Situation ausländischer Arbeiter präsentiert.

Demnach wurde in den vergangenen sechs Monaten die Zahl der ausgebildeten Inspektoren um 30 Prozent erhöht. In den vergangenen drei Monaten wurden der Mitteilung vom Dienstag zufolge 11 500 Prüfungen durchgeführt und 306 Firmen eingestuft. Der Weltverband FIFA hatte vom Obersten Rat für Organisation und Nachhaltigkeit bis Mittwoch den Bericht eingefordert.

Für die Arbeiter an den WM-Baustellen soll zudem die Einrichtung von Bankkonten zu den Standards gehören. Klare Richtlinien für die Hygiene und Bettenzahl sollen die Situation in den Unterkünften verbessern. „Wir können diese Pläne ohne die Hilfe von Fremdarbeitern nicht erfüllen“, sagte der Minister für Arbeit und Soziales, Abdullah Saleh Mubarak Al Khulaifi.

Zuletzt hatten immer wieder Berichte über Todesfälle und unmenschliche Zustände auf den Baustellen für Empörung gesorgt. Dem „Guardian“ zufolge kamen Hunderte Gastarbeiter allein aus Nepal ums Leben. (dpa)

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