DFB-Pressekonferenz : Arne Friedrich: "Kein Grund, in Aktionismus zu verfallen"

Der Noch-Herthaner und deutsche WM-Teilnehmer Arne Friedrich sieht die DFB-Elf vor dem letzten Gruppenspiel gegen Ghana auf einem guten Weg. Gedanken an eine mögliche Blamage werden "vollständig ausgeklammert."

Zuversichtlich: Nationalspieler Arne Friedrich bei der DFB-Pressekonferenz am Montag.
Zuversichtlich: Nationalspieler Arne Friedrich bei der DFB-Pressekonferenz am Montag.Foto: ddp

Nationalverteidiger Arne Friedrich gibt sich auf der DFB-Pressekonferenz betont zuversichtlich was das entscheidende Spiel gegen Ghana angeht. "Wir kennen unsere Qualität, Gedanken an eine mögliche Blamage werden vollständig ausgeklammert." Gründe, auf einzelnen Positionen umzustellen sieht er keine. Auch die Abwehr, die gegen Serbien die ein oder andere Unsicherheit offenbarte, habe genug Qualität, um gegen Ghana zu bestehen. Hierbei sprach er vor allem dem jungen Holger Badstuber das Vertrauen aus. Der Münchener habe schon mehrfach mit starken Leistungen bewiesen, dass er auf hohem Niveau mithalten könne. Darüber hinaus sei es falsch, den 21-jährigen WM-Debütanten oder sonst einem einzelnen Spieler die Schuld für die Niederlage zu geben, da Fehler immer im Kollektiv begangen würden.

Die Problematik der gelben Karten sieht der Verteidiger eher zweitrangig. "In erster Linie zählt das Erreichen der nächsten Runde". Wenn dazu auch mal ein taktisches Foul nötig sei, werde dies mit Sicherheit auch gemacht, ohne Rücksicht auf mögliche Sperren, so Friedrich. Er warnt auch davor, sich zu viel mit den Schiedsrichtern zu beschäftigen. Obwohl die Deutschen schon einen Nachteil hätten, da die beiden bisherigen Spielleiter der DFB-Elf eine wesentlich strengere Linie fuhren als manch andere Referees bei dieser WM. Solche Unterschiede seien zwar ärgerlich, letztendlich müsse man aber damit Leben und sich auf sein eigenes Spiel konzentrieren.

Keine neuen Erkenntnisse gibt es zur sportlichen Zukunft Friedrichs. Ein Wechsel zum VfL Wolfsburg sei weiterhin in Arbeit, Vollzug gibt es aber wohl noch nicht. Dies laufe ohnehin über seine Berater, der 31-Jährige selbst befasse sich damit momentan nicht.

(axg)

1 Kommentar

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben