WM-Blog : Nicht leicht, aber machbar

Deutschland trifft bei der WM-Endrunde in Südafrika auf Australien, Serbien und Ghana. Das ergab die Auslosung am Freitagabend in Kapstadt. Damit sind der DFB-Elf die ganz dicken Brocken zumindest in der Vorrunde erspart geblieben. Lesen Sie hier in unserem Blog, wie die Auslosung lief.

Jörg Leopold
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Ausgelost: Das deutsche Team und seine Vorrundengegner bei der WM in Südafrika.Foto: AFP

19:30 Uhr: 

Und weil das alles vielleicht etwas verwirrend war, hier noch einmal alle Gruppen im Überblick. Vielen Dank! Die Debatte kann beginnen.

Gruppe A: Südafrika, Mexiko, Uruguay, Frankreich
Gruppe B: Argentinien, Nigeria, Südkorea, Griechenland
Gruppe C: England, USA, Algerien, Slowenien
Gruppe D: Deutschland, Australien, Serbien, Ghana
Gruppe E: Niederlande, Dänemark, Japan, Kamerun
Gruppe F: Italien, Paraguay, Neuseeland, Slowakei
Gruppe G: Brasilien, Nordkorea, Elfenbeinküste, Portugal
Gruppe H: Spanien, Schweiz, Honduras, Chile

Deutschland spielt gegen Australien am 13. Juni (16.00 Uhr) in Durban, gegen Serbien am 18. Juni (13.30 Uhr) in Port Elizabeth und gegen Ghana am 23. Juni (20.30 Uhr) in Johannesburg.

19:26 Uhr: 
Portugal macht die Gruppe G zur wirklich schweren Gruppe: Brasilien, die Elfenbeinküste und Nordkorea werden es zur Kenntnis genommen haben. Ottmar Hitzfeld Schweizer treffen auf Spanien, Chile und Honduras.

19:25 Uhr:
Dänemark landet in Gruppe E und die Slowakei in der Italien-Gruppe. Der Weltmeister hat da mal eine wirklich machbare Gruppe erwischt.

19:24 Uhr: 
Das hätte schlimmer kommen können, ist aber auch nicht wirklich leicht. Noch mal im Überblick: Deutschland trifft auf Australien, Ghana und Serbien. Nur die BBC spricht hier wohl von einer "Group of Death".

19:23 Uhr: 
Die deutsche Gruppe wird mit Serbien komplettiert.

19:21 Uhr: 
Rehhagels Griechen spielen gegen Argentinien, Nigeria und Südkorea. Otto nimmt es gelassen. Und schon das nächste Los: Die Engländer dürften nicht böse über Slowenien sein.

19:20 Uhr: 
Jetzt werden die Gruppen erst richtig leicht oder schwer gemacht. Und Frankreich ist schon mal weg: Südafrika hat das große Los gezogen. Ein Raunen geht durch das Convention Center.

19:18 Uhr:
Ghana ist letzter Vorrundengegner der DFB-Elf.  Unterdessen wird Kamerun in die Holland-Gruppe gelost, Paraguay zu Italien und Chile zu Spanien.

19:17 Uhr: 
Uruguay wird zu Südafrika und Mexiko gelost und Ghana in die deutsch-australische Gruppe.

19:16 Uhr: 
Die Elfenbeinküste spielt gegen Brasilien und Nordkorea, England und die USA treffen auf Algerien.

19:15 Uhr: 
Weiter geht's mit den afrikanischen und südamerikanischen Teams aus Topf 3. Nigeria wird als erstes gezogen und in die Gruppe mit Argentinien und Südkorea gesetzt.

19:12 Uhr: 
Brasilien trifft auf Nordkorea und für Spanien bleibt damit nur noch Honduras übrig.

19:11 Uhr: 
Die Holländer freuen sich auf Japan und auch Italien dürfte über das Los Neuseeland nicht unglücklich sein.

19:10 Uhr: 
Australien ist der erste Gegner von Deutschland, wie gesagt am 13. Juni in Durban.

19:09 Uhr: 
Südkorea wandert zu Argentinien und die USA zu England. Damit sind zwei dicke Brocken (Mexiko und die USA) für die deutsche Elf schon mal weg.

19:08 Uhr: 
Mexiko wird zu Südafrika gelost und bestreitet auch gleich das Eröffnungsspiel gegen den Gastgeber am 11. Juni in Johannesburg.

19:06 Uhr: 
Hier der Überblick zu den gesetzten Mannschaften: Gruppe A = Südafrika, B = Argentinien, C = England, D = Deutschland, E = Niederlande, F = Italien, G = Brasilien, H = Spanien.

19:03 Uhr: 
Die Gruppenköpfe werden ausgelost. Deutschland landet in Gruppe D und spielt damit am 13. Juni das erste Spiel in Durban.

19:02 Uhr: 
Die Glücksfeen werden vorgestellt. Als erstes Haile Gebrselassie, in der Hauptstadt bestens bekannt als Dauersieger des Berlin-Marathons. Außerdem ziehen John Smit, Kapitän des südafrikanischen Rugby-Weltmeisterteams, Makhaya Ntini, der erste dunkelhäutige Spieler in der südafrikanischen Cricket-Nationalmannschaft und Bafana-Abwehrrecke Matthew Booth sowie David Beckham die Lose.

19:00 Uhr: 
In Topf 1 befinden sich die gesetzten Teams, darunter auch Deutschland. Diese acht Teams bilden die Gruppenköpfe, wobei Südafrika in jedem Falle in die Gruppe A gelost wird und das Eröffnungsspiel am 11. Juni bestreitet. Mannschaften vom selben Kontinent sollen nicht in eine Gruppe gelost werden. Ausnahme sind die Europäer. Klar ist damit, dass Brasilien oder Argentinien in jedem Falle einen afrikanischen und europäischen Gegner bekommen.

18:55 Uhr:
Die 32 Mannschaften sind auf vier Töpfe verteilt. Das passt gut, denn es werden acht Gruppen á vier Teams ausgelost. Die Töpfe sehen im Einzelnen so aus:

Topf 1: Südafrika, Brasilien, Spanien, Italien, Deutschland, Argentinien, England, Niederlande.
Topf 2: Japan, Südkorea, Nordkorea, Australien, Neuseeland, USA, Mexiko, Honduras.
Topf 3: Nigeria, Elfenbeinküste, Ghana, Kamerun, Algerien, Paraguay, Chile, Uruguay.
Topf 4: Frankreich, Portugal, Dänemark, Slowakei, Slowenien, Schweiz, Griechenland, Serbien.

18:52 Uhr:
Es wird langsam ernst. FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke hat die Bühne betreten und wird nun gleich die Auslosungszeremonie erklären. Das muss er auch, denn der Weltverband hat sich wieder einiges einfallen lassen.

18:50 Uhr: 
Viele Grüße an dieser Stelle auch an die Kollegen von 11 Freunde, die natürlich auch live von der Auslosung bloggen. Unterdessen singt der Soweto-Gospelchor "Pata Pata".

18:45 Uhr:
Charlize Theron hält nun "Jabulani" in den Händen. So heißt der WM-Ball und er kommt wie seit 1970 aus Herzogenaugenrach. Natürlich ist es der "beste Ball der Geschichte."

18:40 Uhr: 
Das WM-Maskottchen Zakumi wird vorgestellt. Dabei handelt sich um einen grünen Leoparden. Der Name steht für Südafrika ("Za") und die Zahl "10" (kumi).

18:34 Uhr: 
Charlize Theron betritt die Bühne. Die Schauspielerin trägt ein rotes Kleid zu ihren blonden Haaren und outet sich gleich mal als großer Fußballfan. Und Humor hat sie auch noch, wie bei der Generalprobe zu erleben war.

18:32 Uhr: 
Im deutschen Sportblog "ALLESAUSSERSPORT" geht es hingegen noch eher verhalten zu - weil der Hausherr noch ein bisschen programmieren muss und daher seinen Lesern das Feld überlässt.

18:30 Uhr:
Angelique Kidjo aus Benin sorgt nun wieder für ein paar musikalische Klänge. Das erlaubt uns kurz über den Tellerrand zu blicken. Bei der BBC wird die Auslosung natürlich ebenfalls live gebloggt. Experte Alan Shearer schreibt dort gerade, dass er das komische Gefühl hat, dass England auf Frankreich treffen könnte... Warum eigentlich nicht?

18:22 Uhr: 
Es folgt ein Rückblick auf die bisherigen WM-Turniere in Form einer Geschichte, die ein Großvater seinem kleinen Enkel wie aus einem riesigen Märchenbuch vorliest.

18:18 Uhr: 
Die 32 qualifizierten Teams werden vorgestellt. Erstmals gibt es bei einer WM-Endrunde sechs Teilnehmer aus Afrika. Alle bisherigen Weltmeister sind übrigens im Sommer 2010 mit dabei.

18:15 Uhr: 
Der italienische Verbandspräsident, Giancarlo Abete, gibt den Weltmeisterpokal an die FIFA zurück. Er will ihn nächsten Sommer dann wieder abholen. 

18:11 Uhr: 
Blatter macht gleich eine höfliche Verbeugung vor den Gastgebern und sagt: "Die Weltmeisterschaft und Afrika - das ist eine Liebesgeschichte."

18:10 Uhr:
 Es folgt der aktuelle südafrikanische Staatspräsident Jacob Zuma, der nun gemeinsam mit FIFA-Boss Joseph Blatter die Bühne betritt. Zuma erinnert an die geäußerten Zweifel nach der Vergabe der WM an Südafrika, macht aber klar: "Wir haben immer an uns geglaubt."

18:05 Uhr: Eine Videobotschaft von Nelson Mandela wird eingespielt. Der frühere Staatspräsident spricht von einer großen Ehre für sein Land und einer Belohnung durch die FIFA.

18:00 Uhr:
Im Convention Center begrüßt die beliebte südafrikanische Moderatorin Carol Manana die Gäste zur Auslosung. Johnny Clegg sorgt für das erste musikalische Highlight.

17:55 Uhr:
Verkehrte Welt. Seit der Endrunde 1978 in Argentinien gibt es erstmals wieder "Winterspiele". Wie kalt es in Südafrika werden kann, war in diesem Jahr beim Confederations-Cup zu sehen. Dafür ist es heute in Kapstadt mit 26 Grad schön kuschelig.

17.45 Uhr:
Erstmals findet 2010 eine Fußball-Weltmeisterschaft in Afrika statt. FIFA-Chef Joseph Blatter ist sich sicher, dass es in Südafrika die beste WM aller Zeiten gibt. Aber das sagt der Schweizer natürlich auch nicht zum ersten Mal. Immerhin ist es noch gar nicht so lange her, dass ernsthafte Zweifel daran bestanden, ob Südafrika überhaupt in der Lage sei, so ein Turnier auszurichten. Als größtes Problem wird die Sicherheit im Land am Kap betrachtet. Passend dazu gab es heute bereits zwei Bombendrohungen in Kapstadt. Zum Glück konnte die südafrikanische Polizei in beiden Fällen Entwarnung geben.

"Wir wollen Weltmeister werden", hat Oliver Bierhoff vor der Auslosung der WM-Vorrrundengruppen heute im Kapstädter Convention Center erklärt. Dabei ist dem Nationalmannschaftsmanager durchaus klar, dass der Weg zum Titel womöglich kein leichter sein wird. „Wir können eine schwere Gruppe kriegen. Frankreich, Elfenbeinküste und USA, das wäre möglich und wirklich nicht einfach.“

Bundestrainer Joachim Löw sieht die ganze Zeremonie etwas pragmatischer: "Mit der Auslosung beginnt für mich das Turnier, dann geht die WM los. Danach können wir mit den konkreten Planungen beginnen." Wunschgegner hat Löw keine. Aber er wird mit Interesse verfolgen, ob der deutschen Mannschaft das Losglück auch diesmal treu bleibt. Immerhin ist die DFB-Elf gesetzt und geht somit den ganz dicken Brocken zumindest vorerst auf den Weg.

Charlize Theron, südafrikanische Schauspielerin, wird die Auslosung als Ziehungsassistentin von FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke begleiten. Die jeweiligen Lose werden von prominenten Sportstars gezogen. Eingebettet wird die Zeremonie in ein großes Showspektakel, in dem sich das Gastgeberland Südafrika der Welt präsentiert.

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