WM-Qualifikation : Russland siegt 3:0 in Finnland - und bleibt an Deutschland dran

Durch einen 3:0-Erfolg in Helsinki schließt Russland in der WM-Qualifikationsgruppe 4 auf die führenden Deutschen auf. Finnland dagegen hat nur noch geringe Chancen auf die Teilnahme in Südafrika.

WM-Qualifikation - Finnland- Russland Foto: dpa
Ausgespielt. Andrej Arschawin trickst, Petri Pasanen grätscht.Foto: dpa

Helsinki - Russland bleibt an der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im Kampf um die Direkt-Qualifikation zur WM 2010 dran. Das Team von Trainer Guus Hiddink gewann am Mittwoch in Helsinki das Verfolgerduell gegen Finnland mit 3:0 (1:0) und kam in der Ausscheidungsgruppe 4 mit 15 Zählern wieder bis auf einen Punkt an die führende Auswahl von Joachim Löw heran. Alexander Kerschakow (26./54. Minute) und Konstantin Syrianow (73.) trafen für die Russen. Die deutsche Mannschaft war im September 2008 in der finnischen Hauptstadt nicht über ein 3:3 hinausgekommen.

Im Beisein von Löws Assistent Hansi Flick präsentierten sich die Russen in Helsinkis Olympiastadion aufgeweckt. Der EM-Halbfinalist diktierte Tempo und Rhythmus der Partie und nutzte seine wenigen Chancen eiskalt. Nach einem schnellen Pass in die Spitze von Andrej Arschawin enteilte Kerschakow der finnischen Abwehr und ließ Torhüter Jussi Jaaskelainen keine Abwehrmöglichkeit. Als neun Minuten nach Wiederanpfiff der finnische Keeper einen Schuss von Wladimir Bystrow nur abklatschen konnte, war erneut Kerschakow zur Stelle. Mit einem Schuss unter die Latte setzte Syrianow den Schlusspunkt. Die Finnen mit den Bundesliga-Legionären Petri Pasanen (Werder Bremen) und Mikael Forssell (Hannover 96) sowie dem künftig für Bayer Leverkusen spielenden Sami Hyypiä konnten kaum mit dem Favoriten mithalten. Als Tabellen-Dritter mit zehn Punkten hat Finnland praktisch keine Chance mehr auf einen WM-Start.

Im Kampf um den Gruppensieg tritt die deutsche Mannschaft am 10. Oktober in Moskau gegen Russland an, vier Tage zuvor ist Finnland in Hamburg Gegner der DFB-Auswahl. Außerdem bestreitet der Vize- Europameister im August und September noch zwei Spiele gegen das von Berti Vogts trainierte Aserbaidschan. Nur der Gruppensieger erwirbt das direkte Ticket zur WM in Südafrika, die acht besten Zweiten ermitteln im November in Hin- und Rückspielen vier weitere Endrunden-Teilnehmer. (dpa)

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