Schmuddelkinder sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Hertha BSC bekommt das in diesen Tagen öfter zu hören: Spielen eigentlich gar nicht wie ein Tabellenletzter, diese Berliner.
Bis zehn Minuten vor Schluss durfte Hertha darauf hoffen, dass es auch in Bremen ein Pünktchen geben könnte und der zarte Aufwärtstrend anhalten würde. Dann aber gelang Claudio Pizarro doch noch das Tor zum 2:1 (0:0) für den SV Werder, der zuvor fünfmal hintereinander verloren hatte.
In Bremen peilte Hertha BSC den nächsten Schritt in Sachen Aufholjagd an - vergebens. Wie fanden Sie das Spiel, hat Werder verdient gewonnen? Beteiligen Sie sich an unserer Leser-Debatte und diskutieren Sie mit!
Nach Hertha-Spieler Patrick Ebert hat auch der ehemalige Bundesliga-Profi Kevin Prince Boateng von der Berliner Justiz einen Strafbefehl wegen Sachbeschädigung erhalten
Mit Herthas Schwäche scheint eines zu wachsen: die Selbstgewissheit einiger Fans des 1. FC Union, des möglichen Rivalen in der Zweiten Liga. Die Union-Anhänger ließen ihrer Häme freien Lauf. In Hohenschönhausen kam es zu Zusammenstößen mit BFC-Fans.
Der FSV Mainz 05 ist zum Ende der zweiten Wechselperiode noch zweimal auf dem Transfermarkt tätig geworden. Wie der Klub mitteilte, verstärken von sofort an der slowakische Nationalspieler Radoslav Zabavnik und der Ex-Herthaner Malik Fathi den Fußball-Bundesligisten.
Die Manager der Fußballbundesliga zeigten sich in der Transferperiode, die am Montag zu Ende gegangen ist, sparsam. Insgesamt wurden die Kader verkleinert. Hertha gibt die Brasilianer Cesar und Kaka ab.
Nach drei Spielen der Rückrunde scheint bei der groß angekündigten Aufholjagd des Berliner Fußball-Bundesligisten nicht viel mehr herauszukommen als neue Beschwörungen
Mit einem Sieg wären die Herthaner bis auf vier Punkte an den Relegationsplatz herangerückt. Stattdessen ist die Aufbruchstimmung gedämpft. Die Wahrscheinlichkeit, dass es in der Saison 2010/11 ein Lokalderby gibt, ist gestiegen.
Sollen die Berliner weiter investieren in eine Hoffnung, die keine Grundlage hat und vielleicht doch nur Träumerei ist? Oder sollten sie nicht doch besser den Abstieg jetzt schon akzeptieren und den Verkauf der Leistungsträger einleiten?
Rückrundenauftakt geglückt, die Aufholjagd kann beginnen
Michael Schumachers Karriere
Nach über 15 Jahren in der Formel 1 beendet Michael Schumacher seine Laufbahn als Rennfahrer. Ein Blick zurück auf die einzigartige Karriere des Rekordweltmeisters.