Sport : Fußballgipfel: Kanzler Schröder zuversichtlich wegen Transferstreits

Bundeskanzler Gerhard Schröder zeigte sich zuversichtlich und zufrieden nach einem internen Gipfel mit den wichtigsten deutschen Fußballvertretern. "Es war ein Gespräch in einer offenen und vertrauensvollen Atmosphäre", ließ der Regierungschef durch das Bundespresseamt verlauten. Der Kanzler hatte zuvor erklärt, sich im Transferstreit zwischen der Europäischen Union (EU) und der Europäischen Fußball-Union (Uefa) für die Interessen des deutschen Fußballs stark zu machen.

"Wir waren uns einig, dass es notwendig ist, eine gemeinsame Position gegenüber der EU-Kommission zu vertreten", sagte der Kanzler nach dem Gipfel, der in seiner Dienst-Villa in Berlin-Dahlem stattfand und über dreieinhalb Stunden bis in die Nacht hinein andauerte. Neben dem für Sport zuständigen Innenminister Otto Schily saßen unter anderem DFB-Vizepräsident Gerhard Mayer-Vorfelder sowie Bayern Münchens Vizepräsident Karl-Heinz Rummenigge mit am Tisch. "Mich interessieren die Rahmenbedingungen. Ich will mich nicht direkt einmischen, aber ich will guten und immer besseren Profi-Fußball in Deutschland sehen", hatte Schröder nach dem Gespräch den 50 Medienvertretern auf dem Balkon seiner Villa gesagt.

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