Fußballskandal : De Santis darf nicht bei der WM pfeifen

Rom - Der italienische Fußball-Verband (FIGC) hat im Zuge des Skandals um Spiel-Manipulationen den für die WM nominierten Schiedsrichter Massimo de Santis und seine beiden Assistenten Alessandro Griselli und Marco Ivaldi zurückgezogen. Das berichtete das italienische Fernsehen am Samstag.

De Santis wird beschuldigt, Spiel-Absprachen mit Juventus Turins inzwischen zurückgetretenem Sportdirektor Luciano Moggi getroffen zu haben. Der Verband informierte den Fußball-Weltverband (Fifa) und die Europäische Fußball-Union (Uefa) in einem Brief, dass den drei Unparteiischen die Akkreditierungen entzogen worden seien.

Ein Ersatzmann wird für de Santis nicht nominiert. Dies bestätigte Fifa-Sprecher Andreas Herren am Samstag. Fifa-Präsident Joseph Blatter habe das Nachrückken eines Referees ausgeschlossen. Damit werden die 64 WM-Partien bei dem Turnier in Deutschland von nur noch 22 Schiedsrichtern geleitet.

Einziger deutscher WM-Schiedsrichter ist Markus Merk. Herbert Fandel war bei der Auswahl nicht berücksichtigt worden. (dpa)

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