Gastgeber : Uefa mit Fankonzept zufrieden - Wiener Wirte granteln

Während die Uefa Rekordbesuche ihrer acht offiziellen Fanzonen für den Freitag vermeldet, wächst der Unmut bei den Standbesitzern in Wien weiter.

Wien20 Wirte haben ihre Hütten wegen zu hoher Mieten und zu wenig Umsatz bereits wieder dicht gemacht. Die Stadt hatte den Besitzern der „Standl“ nach tagelangen Klagen angeboten, ihre Hütten zu schließen und ihnen die Miete wieder auszuzahlen. Die Wiener Fan-Zone ist vor allem tagsüber, wenn keine Spiele gezeigt werden, nur wenig besucht.

Die Europäische Fußball-Union sah sich für diese Probleme nicht in der Verantwortung. Die Organisation der Fanzonen sei Aufgabe der Städte. „Wir sind glücklich, dass unser generelles Fankonzept sehr gut funktioniert“, sagte Sprecher Wolfgang Eichler. Die Besucherzahlen seien gut und die Atmosphäre sehr fröhlich. Mit 288 000 Besuchern war der Freitag der bisher erfolgreichste Tag für die acht offiziellen Fanzonen bei der Fußball-EM in Österreich und der Schweiz.

Die meisten Menschen hätten in Bern gefeiert, teilte die Uefa am Samstag bei einer Pressekonferenz mit. In der Feierzone schauten dort 120 000 Menschen gemeinsam die Begegnungen Niederlande gegen Frankreich (4:1) sowie Italien gegen Rumänien (1:1). In der ersten EM-Woche haben nach Uefa-Angaben insgesamt 1,7 Millionen Menschen in den abgesperrten Fan-Bereichen gemeinsam ihren Mannschaften zugejubelt. (Leo/dpa)

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