Sport : Gastgeschenk für Energie

KARLSRUHE – COTTBUS 1:1

Oliver Trust

Karlsruhe - Der große Befreiungsschlag war es nicht, aber Energie Cottbus kann mit dem 1:1 beim Karlsruher SC wohl ganz gut leben. Nach der überraschenden 1:0-Führung durch Stiven Rivic schafften die Badener noch den 1:1-Ausgleich durch Stefan Buck. Es war dennoch ein glücklicher Teilerfolg für Cottbus. Das Team von Trainer Bojan Prasnikar erweckte lange nicht den Eindruck, als sei sie in der Lage, mit einer weiteren Energieleistung die Abstiegsfrage für sich zu klären. Wenn man überhaupt von einer Chance in der ersten Hälfte für Cottbus sprechen konnte, dann war es ein Freistoß von Ervin Skela nach zehn Minuten. Sonst blieb Energie harmlos, verlor zudem die meisten Zweikämpfe und hatte eine Menge Glück, vor 28 000 Zuschauern im Wildparkstadion nicht schon zur Pause hoffnungslos zurückzuliegen. Von der 20. bis zur 34. Minute hatten die Karlsruher vier sehr gute Möglichkeiten.

Erst in der zweiten Hälfte spielte Cottbus mit. Rangelov setzte zunächst im KSC-Strafraum einen Flachschuss knapp neben das Tor – fünf Minuten später gelang Stiven Rivic die überraschende Führung. Doch weitere fünf Minuten später spitzelte Stefan Buck einen Freistoß von Tamas Hajnal über die Linie zum 1:1. Nun kam Cottbus zu Gute, dass beim Aufsteiger KSC seit ein paar Wochen die Klasse gesichert ist und keine Dringlichkeit für einen Sieg bestand. Verdient oder nicht, Cottbus hatte am Ende einen wichtigen Punkt errungen. Oliver Trust

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