Sport : Gedanken über das Fahren am Limit

Vinzenzo Delle Donne

Valentino Rossi wirkt schmächtig wie eh und je. Allein sein spärlicher Bartwuchs täuscht darüber hinweg, dass er sich wie ein Teenie fühlt und auch so verhält. Seinen Sinn für skurrile Selbstdarstellungen hat der 23-jährige Motorrad-Weltmeister (Klasse bis 500 ccm) jedoch nicht verloren. Nach der Zieleinfahrt ist er in seinem Element. Die Tifosi lieben ihn dafür. Doch nach dem freien Training zum ersten WM-Lauf der Saison in Suzuka vernahm man von ihm Worte, die man nicht erwartet hätte. Auf seinen ersten Sturz mit der neuen Maschine angesprochen, sagte Rossi: "Es wäre keine schlechte Idee, dem Ganzen hier eine Geschwindigkeitsbegrenzung zu verpassen. Wir fahren am Limit." Der Sturz wirkte jedoch motivierend auf ihn, denn letztlich stand er in der neuen GP1-Klasse (für die Klasse bis 500 ccm) auf der Poleposition.

In die neue Saison geht Rossi als Favorit. Seine neue Honda sei ein "perfektes Instrument", schreibt die "Gazzetta dello Sport". Bei Tests setzte sie neue Maßstäbe - mit einer Spitzengeschwindigkeit von 340 Stundenkilometern.

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