Gegen Bayern : Hertha blickt gelassen auf das Spitzenspiel

Am Sonnabend tritt Hertha BSC gegen Bayern München an. Pal Dardai wird wohl wieder dabei sein - und 75 000 Fans auf den Rängen des ausverkauften Olympiastadions.

Jan Mohnhaupt

Trotz der angespannten Personallage vor dem Spitzenspiel gegen Bayern München (Samstag, 15.30 Uhr) lässt sich Herthas Trainer Lucien Favre nicht aus der Ruhe bringen. Besondere taktische Überlegungen habe er nicht angestellt: „Wir werden normal spielen, also 4-4-2.“ Normal zu spielen war jedoch in den vergangenen Wochen beinahe unmöglich. Vor allem die Ausfälle von Gojko Kacar und Pal Dardai im defensiven Mittelfeld zwangen Favre oft zu taktischen Umstellungen. Gegen die Bayern wird der Ungar Dardai wohl wieder dabei sein. „Er hat hart gearbeitet. Wir werden sehen, ob er 60 Minuten oder länger spielen kann.“ Weitere Gedanken zur Aufstellung könne er sich erst nach der Rückkehr der Nationalspieler Drobny, Simunic, Woronin und Chermiti von ihren Testspielen machen. Erstmals nach knapp zweiwöchiger Verletzungspause hat am Donnerstag wieder Stürmer Marko

Pantelic mittrainiert. Ob der Torjäger gegen die Bayern schon wieder auflaufen kann, ist aber höchst fraglich. „Ich habe noch Schmerzen“, sagte Pantelic. Und: „Wegen eines einzigen Spiels werde ich nicht die ganze Rückrunde riskieren.“ JM

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