Gegen Düsseldorf : Duisburg bleibt für Hertha zunächst ungefährlich

Der MSV Duisburg hat im Aufstiegsrennen in der Zweiten Liga einen Rückschlag erlitten. Die zuletzt dreimal siegreiche Elf bei Fortuna Düsseldorf mit 0:1 (0:0) und schaffte es nicht auf den zweiten Platz.

Mit hohem Bein aber ohne Glück: Duisburg schafft es nicht auf den zweiten Platz.
Mit hohem Bein aber ohne Glück: Duisburg schafft es nicht auf den zweiten Platz.Foto: dpa

Die Düsseldorfer hingegen feierten ihren dritten Saisonsieg und verbesserten sich um einen Platz auf Rang 15. Vor 31 400 Zuschauern in der Esprit-Arena sorgte der Duisburger Oliver Veigneau mit einem Eigentor in der 84. Minute für den Siegtreffer der Gastgeber.
„Das Spiel hat von der Spannung gelebt. Es war kein schön anzusehendes Spiel“, sagte Düsseldorfs Trainer Norbert Meier. Der Fortuna-Coach stellte fest. „Das war ein wichtiger Sieg.“ Sein Duisburger Kollege Milan Sasic war trotz der Niederlage nicht unzufrieden: „Das war eine sehr gute Leistung. Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft.“    Im mit Spannung erwarteten Westderby war zunächst Tristesse angesagt. Der Tabellen-16. aus Düsseldorf, der erstmals mit Sascha Rösler in der Startformation antrat, war um Offensivaktionen bemüht.

Allerdings fehlten den Gastgebern Ideen und Torgefahr. Die beste Möglichkeit hatte noch Patrick Zoundi, der in der 17. Minute nach einem Pass von Thomas Bröker knapp am Tor vorbeischoss und so den möglichen Führungstreffer vergab.

Von den Gästen, die unter der Woche das Achtelfinale im DFB-Pokal erreicht hatten, war lange Zeit wenig zu sehen. Lediglich bei Standardsituationen wurde es vor dem Düsseldorfer Tor gefährlich. So streifte ein Freistoß von Ivic Grlic in der 34. Minute nur die Latte.

MSV-Torjäger Srdjan Baljak saß mit einer Fußprellung zunächst nur auf der Bank, für ihn durfte Manuel Schäffler von Beginn an spielen. Die Partie bot auch im zweiten Abschnitt wenig Höhepunkte und eine hohe Fehlerzahl auf beiden Seiten. Am Ende sorgte Veigneau mit einem Eigentor in der 84. für die Entscheidung. (dpa)

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