Gegen Malaga : Alba verabschiedet sich aus der Euroleague

Alba Berlin spielt am Donnerstagabend zum wirklich letzten Mal in der Euroleague und gegen Malaga in dieser Saison. Beim Spiel in Andalusien werden Erinnerungen an eine verhängnisvolle Verletzung wieder wach.

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Malagas Marcus Williams (M.) bei einem Korbleger gegen Berlins Albert Miralles (l.) und Zach Morley (r). Foto: dpa
Malagas Marcus Williams (M.) bei einem Korbleger gegen Berlins Albert Miralles (l.) und Zach Morley (r).Foto: dpa

Immer wieder Malaga. Schon dreimal trafen die Basketballer von Alba Berlin in dieser Euroleague-Saison auf die spanische Spitzenmannschaft. Am Donnerstag (20.45 Uhr, kostenpflichtig bei Sport1+) geht es in Andalusien beim letzten Zwischenrundenspiel um nichts mehr. Die Frage nach Weiterkommen oder Ausscheiden ist längst beantwortet, wie schon Anfang Dezember, beim Vorrundenspiel in Berlin. „Sportlich ging es da auch um nichts, was dann passiert ist, ist bekannt“, erinnert sich Trainer Sasa Obradovic. Damals riss sich Spielmacher Vule Avdalovic das Kreuzband, der Beginn vieler Turbulenzen bei Alba. „Ich hoffe, diesmal verletzt sich niemand.“

Nach 24 Spielen ist dann endlich Schluss im Europapokal. „Ich bin doppelt froh, dass es vorbei ist“, sagt Obradovic, aber er mahnt auch: „Wir sind alle müde am Ende der Saison, aber das darf keine Ausrede sein.“ Ein Besuch des Champions-League-Spiels der Fußballer von Borussia Dortmund oder ein Strandausflug standen nicht auf dem Programm. „Das wäre schön, aber dafür ist keine Zeit“, sagt Obradovic. Er hat andere Sorgen.

Zuletzt war der Trainer mit der Bundesliganiederlage in Ulm unzufrieden. Die restlichen sieben Saisonspiele in der Bundesliga will Obradovic nun alle gewinnen, um noch Platz vier und damit Heimvorteil in den Play-offs zu erreichen. Anfangen will er damit am Samstag im Heimspiel gegen Würzburg.

Als Vorbereitung für den Schlussspurt taugt der Auftritt in Malaga aber kaum. „International wird ein ganz anderer Basketball gespielt“, sagt Obradovic. Gegen Malaga will er nach drei Niederlagen nicht nur den ersten Sieg gegen die Spanier einfahren. „Wir wollen uns mit keiner schlechten Botschaft verabschieden“, sagt er. Aber er wäre wohl auch schon zufrieden, wenn alle gesund nach Hause kommen.

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