Gegen Stuttgart : Freiburg: Zu Hause harmlos

Eigentlich wäre die neue Beschallungsanlage im Freiburger Stadion eine gute Gelegenheit gewesen, Tore des SC Freiburg bekannt zu geben. Aber auch der technische Fortschritt inspirierte die Freiburger Spieler nicht genug, um gegen den VfB Stuttgart ein Tor zu schießen oder um als Sieger vom Platz zu gehen.

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Stuttgart
Stuttgarts Ciprian Marica jubelt ueber seinen Treffer zum 0:1. -Foto: ddp

FreiburgSo reichten den Schwaben reichte eine gute erste Hälfte zum 1:0 (1:0). Freiburg schaffte trotz engagiertem Einsatz nach der Pause der Ausgleich nicht mehr. Der SC kassierte seine sechste Heimniederlage und rutscht mehr und mehr in die Abstiegszone. Stuttgart setzte seinen Aufwärtstrend unter seinem Schweizer Coach Christian Gross fort. Es war bereits der vierte Sieg im fünften Spiel des Schweizers.

Nur etwa zehn Minuten lang konnte Freiburg das Spiel in der ersten Hälfte ausgeglichen gestalten. Nach Pogrebnjaks Chance in der 28. Minute, als der Russe allein vor Freiburgs Torwart Simon Pouplin weit über dessen Tor schoss, konnte der Aufsteiger das Spiel öffnen und im Mittelfeld mehr Anteile erkämpfen. Felix Bastians und Cedrick Makiadi vergaben die besten Chancen.

Die 23 900 Zuschauer sahen in den Minuten auch, warum die Freiburger Heimbilanz mit nur einem Sieg und fünf Toren in neun Heimspielen schwach ausfällt. Auf der Tribüne sah Bundestrainer Joachim Löw, dass der SC lange zu wenig Druck entwickelte, um Stuttgarts Spiel zu stören. Dazu erzielten Stuttgart just in der starken Freiburger Phase die 1:0-Führung. Alexander Hleb, der seine ansteigende Form bestätigte, leitete die Kombination ein, die über Pogrebnjak zu Ciprian Marica führte. Der Rumäne schloss die Aktion mit seinem zweiten Saisontor ab.

Im Stuttgarter Tor hatte Sven Ulreich, der wieder den gesperrten Jens Lehmann vertrat, nicht viel zu tun. Trotzdem sind die Stuttgarter weiter stark an einer Verpflichtung des 30 Jahre alten Hertha-Torwarts Jaroslav Drobny interessiert.

Die zweite Hälfte begann Freiburg mit mehr Mut. Dem für 1,6 Millionen Euro aus Metz gekommenen Papiss Cissé gelang prompt ein Treffer. Doch nach Stuttgarter Protesten entschied Schiedsrichter Felix Brych nach Rücksprache mit seinem Assistenten Marco Achmüller auf Abseitsstellung eines Freiburgers. Und schließlich konnte Stuttgarts Niedermeier einen Kopfball von Bastians von der Linie retten.

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