Sport : Gegenwehr erwünscht

Ludwigsburg könnte Albas Basketballer heute fordern

Ingo Schmidt-Tychsen

Berlin - Der Basketball fliegt in hohem Bogen auf den Korb zu. Mit einem Zischen fällt er durch die Reuse. „So einfach geht das“, sagt Martynas Mazeika, der Aufbauspieler von Alba Berlin. „Gegen Ludwigsburg werde ich das genauso machen.“ Heute um 18.30 Uhr spielt Alba in der Max-Schmeling-Halle gegen EnBW Ludwigsburg. Vielleicht werden Mazeika und seine Teamkollegen das Spiel gegen die Schwaben sogar mit ähnlicher Leichtigkeit wie ihr Training angehen können und trotzdem siegen. So hatte es in den bisherigen sieben Bundesligaspielen jedenfalls oft ausgesehen. Alba hat sie alle gewonnen.

„Das ist schon ein Nachteil gegenüber einigen anderen Teams im Uleb-Cup. Die sind hohe Intensität besser gewohnt als wir“, sagt Mike Penberthy. Der Flügelspieler meint Mannschaften wie Aris Saloniki, gegen die Griechen hatte Alba am Dienstag die erste Niederlage der Saison hinnehmen müssen. Saloniki hatte bereits vor dem Spiel gegen Alba ein Spitzenspiel hinter sich. In letzter Sekunde hat sich die Mannschaft einen 68:66-Sieg gegen AEK Athen gesichert. Derartig gefordert wurde Alba in der Bundesliga noch nicht. Nur einmal, vor vier Wochen in Tübingen, mussten die Berliner bis zum Ende konzentriert spielen und gewannen 79:76.

Ludwigsburg könnte ein Gegner sein, der Alba stärker fordert und damit auf das wichtige Uleb-Cup-Spiel in Sofia am Dienstag vorbereitet. „Das erwarte ich von Ludwigsburg“, sagt Mike Penberthy. Die Schwaben stehen überraschend auf dem dritten Platz der Tabelle, ihr Guard Jerry Green ist mit einer Trefferquote von 57 Prozent zweitbester Distanzschütze der Liga. Nur Albas Hollis Price trifft mit 62 Prozent noch besser. Price wird laut Mannschaftsarzt Gerd-Ulrich Schmidt trotz Knieprellung „mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 Prozent dabei sein“.

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