Sport : Geht raus und gewinnt

Wohl dem, der Fußballspiele mit einem so unerschütterlichen Selbstbewusstsein bestreitet, dass ihm eigentlich kaum etwas passieren kann. "Zurzeit gehen wir raus und wissen, dass wir gewinnen werden", sagt Lars Ricken. Er schoss das Tor des Tages bei Borussia Dortmunds 1:0-Sieg über den Hamburger SV. Es war der sechste Sieg in Folge für die Dortmunder - vereinseigener Rekord. Dazu kommen noch zwei Siege im Uefa-Pokal gegen den FC Kopenhagen. In diesen acht Spielen kassierte die Borussia nur ein einziges Gegentor. Diese Statistik spricht für die Klasse des Börsenklubs.

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Bundesliga-Tippspiel: Das interaktive Fußball-Toto von meinberlin.de Und doch hält es Trainer Matthias Sammer für "absolut übertrieben, von einer großen Mannschaft zu sprechen". Es war vor allem in der zweiten Hälfte ein glücklicher Erfolg gegen einen kampfstarken HSV. Mit der knappen Führung im Rücken stellte Dortmund fast eine halbe Stunde lang jegliche Bemühungen ein, das gegnerische Tor zu attackieren, und ermöglichte den Hamburgern eine Vielzahl bester Chancen. Doch Sergej Barbarez, Jörg Albertz, Roy Präger und Milan Fukal mochten das großzügige Angebot, in Dortmund zumindest einen Teilerfolg zu erstreiten, nicht annehmen.

HSV-Trainer Kurt Jara erlebte "in den acht oder neun Wochen, die ich jetzt hier bin, noch kein Spiel, in denen wir so viele Chancen hatten". Und Kapitän Albertz war sich sicher, dass sich "die Dortmunder nicht hätten beschweren dürfen, wenn wir hier sogar einen Sieg rausgeholt hätten". Doch zurzeit läuft einfach alles für den BVB. Auch von Seiten des Gegners.

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