Sport : Gestern vorgestellt, heute im Kader Bremen freut sich über Neuzugang Mesut Özil

Bremen - Werder Bremens Millionen-Einkauf Mesut Özil will bei seinem neuen Verein gleich richtig angreifen. „Ich bin stolz, für so einen Top-Klub zu spielen, und werde alles tun, um Stammspieler zu werden“, sagte der 19 Jahre alte offensive Mittelfeldspieler am Freitag bei der Vorstellung in Bremen. Der bisherige Schalker Profi hatte am Abend zuvor einen Vertrag bis zum 30. Juni 2011 unterzeichnet.

Werders Geschäftsführer Klaus Allofs verwies die in verschiedenen Medien kolportierte Ablösesumme von bis zu sechs Millionen Euro für den U21-Nationalspieler als nicht zutreffend zurück. „Die Spekulationen, die zu lesen sind, sind wesentlich zu hoch“, sagte Allofs. Am Sinn der Investition gibt es für ihn keinen Zweifel: „Das war eine günstige Gelegenheit. Ich glaube, wir haben einen sehr guten Griff gemacht.“ Trainer Thomas Schaaf sieht dies ebenso. Er wird den in Schalke nach Vertragsstreitigkeiten aussortierten Offensiv-Allrounder Özil wahrscheinlich in den Kader für den Rückrundenauftakt am Sonntag gegen den VfL Bochum berufen. „Mesut kann sich aktiv in unser Spiel mit einbringen. Wir wollen ihn schnellstmöglich einbinden und voranbringen“, sagte Schaaf. Özil hat bereits 30 Bundesligaspiele und vier Champions-League-Partien für Schalke 04 bestritten. „Ich kann vorn alles spielen, egal ob links, rechts oder zentral“, sagte Özil.

Die Gelegenheit für einen schnellen Einstand im Werder-Team ist günstig, denn die Bremer haben wie schon im gesamten Saisonverlauf auch zum Rückrundenauftakt personelle Sorgen. Die Angreifer Hugo Almeida (Sperre) und Boubacar Sanogo (Afrika-Cup) fallen ebenso aus wie die verletzten Torsten Frings, Clemens Fritz, Peter Niemeyer und Pierre Womé.

Fraglich ist der Einsatz von Petri Pasanen. Der Verteidiger klagt über Leistenbeschwerden. Sollte der Finne nicht spielen, könnte Patrick Owomoyela zu seinem ersten Bundesliga-Einsatz in dieser Saison kommen. Der 28 Jahre alte ehemalige Nationalspieler hat seine langwierigen Verletzungen auskuriert. dpa

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