• Gezittert, aber die Klasse gehalten Hannover bleibt in der Deutschen Eishockey-Liga, Freiburg steigt ab

Sport : Gezittert, aber die Klasse gehalten Hannover bleibt in der Deutschen Eishockey-Liga, Freiburg steigt ab

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(Tsp). Als am Freitagabend, so gegen halb elf, die wegen ihrer unglaublichen Lautstärke in der Deutschen EishockeyLiga (DEL) gefürchtete Schlusssirene in der Preussag Arena erklang, machte sich kollektive Erleichterung bei den Hannover Scorpions breit. Die Spieler jubelten, die Fans feierten und die Verantwortlichen klatschten artig auf der VIP-Tribüne: Die Scorpions haben es geschafft, sie bleiben in der DEL, nachdem sie im fünften Spiel der nach dem Modus Best of seven gespielten Abstiegsrunde die Wölfe Freiburg zum vierten Mal hatten bezwingen können. Den einzigen Treffer erzielte Jeff Christian in der 8. Minute zum 1:0-Sieg der Hannoveraner, den die Scorpions in einer turbulenten Schlussphase über die Zeit zitterten. Freiburg muss nach nur einer Saison wieder absteigen.

Die Abstiegsserie wird nicht als ein Glanzstück in die Geschichte der DEL eingehen. Die Hannoveraner, die sich mit einem Motivationscoach auf die Abstiegsrunde eingestimmt hatten, fielen durch eine übertrieben harte Gangart auf. Bisweilen war selbst Scorpions-Trainer Gunnar Leidborg über Fouls seiner Mannschaft verärgert. „Manchmal sollten die Spieler hier sitzen und erklären, was sie tun und nicht der Trainer“, hatte der Schwede auf einer Pressekonferenz nach einem Spiel gesagt. Der Einsatz der Hannoveraner war zumindest erklärbar: Es ging für die Scorpions um sehr viel. Unternehmer Günter Papenburg, neuer Eigner der Scorpions und Betreiber der Preussag Arena, hat große Pläne, hofft in Hannover auf den Eishockey-Boom Marke Hamburg. „Für die nächste Saison werden wir einen Etat aufstellen, mit dem die Play-offs zu erreichen sind. Das ist das Mindestziel“, sagte Papenburg.

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