Giro d'Italia : Orica-GreenEdge siegt in Belfast

Das Orica-GreenEdge-Team hat zum Auftakt des 97. Giro d'Italia in Belfast das Mannschaftszeitfahren über 21,7 Kilometer gewonnen.

Die Australier fuhren am Donegall Square in 24:42 Minuten Bestzeit und verwiesen Omega Pharma Quick-Step (+5 Sekunden) und BMC (+ 7 Sekunden) auf die Plätze zwei und drei. Damit schufen sich Rigoberto Uran (Omega) und Cadel Evans (BMC) am Freitag gute Ausgangspositionen. Topfavorit Nairo Quintana (Movistar) verlor 55 Sekunden. Das Rosa Trikot übernahm der Kanadier Svein Tuft.

Das Giant-Shimano-Team des Arnstädter Topsprinters Marcel Kittel kam eine Sekunde hinter Quintanas Movistar-Team ein. Für den Thüringer, der im Vorjahr bei der Tour de France vier Etappen gewann, geht es beim Giro vor allem um Tagessiege.

Am Freitag standen 22 Mannschaften bei leichtem Regen und böigen Winden am Start. Die solches Wetter gewohnten Belfaster ließen sich nicht abschrecken und standen zu Zehntausenden die Strecke. Die zweite Etappe führt rund um Belfast, der dritte und letzte Tagesabschnitt auf der Insel am Sonntag von Armagh nach Dublin in Irland. Die vierte Etappe am Dienstag von Giovinazzo nach Bari ist der erste Abschnitt in Italien. Der Giro endet am 1. Juni in Triest. (dpa)

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