Gladbach - Stuttgart : VfB bleibt ungeschlagen

Beim VfB Stuttgart sind die Chancen von Trainer Veh auf eine Vertragsverlängerung nach dem 1:1 seiner Profis in Gladbach gestiegen.

Mönchengladbach - Die Fußball-Profis des VfB Stuttgart haben die Aussichten ihres Trainers Armin Veh auf eine Vertragsverlängerung verbessert. Mit dem 1:1 (0:0) am Samstag bei Borussia Mönchengladbach blieb der VfB in der Bundesliga zum fünften Mal in Serie ungeschlagen und hält Kurs auf einen UEFA-Cup-Platz. Giovanni Trapattonis Nachfolger Veh, seit dem 10. Februar beim VfB im Amt, hat in Stuttgart nur einen Kontrakt bis Saisonende.

Vor 45 552 Zuschauern im Borussia-Park erzielte Milan Fukal (69. Minute) per Kopfball mit seinem ersten Saisontreffer das 1:0 für die Borussia. Dem Brasilianer Cacau gelang fünf Minuten nach seiner Einwechslung das verdiente Tor zum 1:1 (75.).

Der ehemalige Mönchengladbacher Profi Veh musste personell erneut improvisieren. Stürmer Danijel Ljuboja (Außenbandanriss) fiel abermals aus. Wenigstens standen die von Muskelfaserrissen genesenen Fernando Meira und Silvio Meißner wieder zur Verfügung. Bei den Gastgebern, die zuletzt in Mainz beim 0:3 maßlos enttäuschten, fehlte der am Oberschenkel verletzte dänische Nationalspieler Kasper Bögelund. Für ihn begann Fukal.

Allerdings war die Partie des Tabellen-Siebten gegen den -Fünften spielerisch eine einzige Enttäuschung. Beide Teams überboten sich an Harmlosigkeit. In der schwachen ersten Hälfte blieben Torchancen fast völlig aus. Nach dem Wechsel übernahm Mönchengladbach kurzzeitig die Initiative und erzielte durch Wesley Sonck (60.) einen Treffer, der aber nicht anerkannt wurde.

Danach gewann das Spiel für eine kurze Phase an Attraktivität. Nach dem 1:0 schienen die Gastgeber vor dem Sieg zu stehen, der ihre Chancen auf den UEFA-Cup maßgeblich verbessert hätte. Doch dann machte «Joker» Cacau mit seinem dritten Tor in dieser Spielzeit die Hoffnungen zunichte. Meißner vergab drei Minuten vor dem Ende den VfB-Siegtreffer, als er aus kurzer Distanz scheiterte. In der 89. Minute hatte der eingewechselte Kahe das mögliche 2:1 für Mönchengladbach auf dem Fuß. (tso/dpa)

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