Sport : Goldene Zukunft

Deutschlands Dressurrreiter träumen schon von Olympia

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In den Jubel über die 20. TeamGoldmedaille in Folge bei Dressur-Europameisterschaften mischte sich im englischen Hickstead bereits die Vorfreude auf neue Erfolge. Denn abgesehen vom 15 Jahre alten Team-Routinier Rusty sind die Gold-Pferde der deutschen Equipe gemessen an den Maßstäben des Dressursports beinahe noch junge Hüpfer. Nach ihrem Triumph in der englischen Provinz können Ulla Salzgeber mit Rusty, Heike Kemmer mit dem zehnjährigen Bonaparte, Klaus Husenbeth mit dem elfjährigen Piccolino und der neunjährige Satchmo unter dem Sattel von Isabell Werth der Zukunft positiv entgegensehen, Olympia-Gold in Athen 2004 ist in greifbarer Nähe.

Die Kombination aus erfahrenem Reiter und jungem Pferd repräsentierten in diesem Jahr vor allem Isabell Werth (Rheinberg) und die bereits vor zwei Jahren erfolgreiche Mannschafts-Europameisterin Heike Kemmer (Winsen). Isabell Werths Wallach Satchmo überzeugte trotz einiger Fehler, er hatte sich während des Abschlusstrainings in Warendorf verletzt. Bonaparte, der Wallach von Heike Kemmer, bestand den Test in einem Wettkampf auf höchstem Niveau. „Wir wollten den Youngster einem internationalen Richterkollegium vorstellen, damit man schon mal über ihn spricht“, sagte Bundestrainer Holger Schmezer. Die Tage von Hickstead verdeutlichen, dass die nationale Spitze sogar breit genug ist, um notfalls auf eine Topreiterin zu verzichten und dennoch die Konkurrenz in der Mannschaftswertung zu beherrschen.

Glänzende Aussichten auf dem Weg nach Athen. Tsp

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