Sport : Groß schlägt Klein

Dortmunds B-Elf besiegt Saarbrücken 2:0, der HSV setzt sich mit 2:1 gegen Zweitligist Köln durch.

Foto: Reuters
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Berlin - Auch mit einer B-Elf ist Borussia Dortmund am Dienstagabend ins Viertelfinale des DFB-Pokals eingezogen. Trotz aller Personalsorgen setzte sich der deutsche Vizemeister bei Drittligist 1. FC Saarbrücken souverän mit 2:0 (1:0) durch. Vor 30 931 Zuschauern gelangen Julian Schieber (19.) mit seinem ersten Pflichtspieltreffer in dieser Saison und Jonas Hofmann (49.) die Tore für den Favoriten.

BVB-Trainer Jürgen Klopp nutzte das Duell gegen die Saarländer von Beginn an, um einigen Stammkräften mit Blick auf das Spitzenspiel gegen Leverkusen am Sonnabend eine Pause zu geben. Torjäger Robert Lewandowksi, Jakub Blaszczykowski sowie Lukasz Piszczek saßen zunächst nur auf der Bank, im Tor durfte der Australier Mitch Langerak Roman Weidenfeller vertreten. Insgesamt standen im Vergleich zum vergangenen Bundesligaspiel in Mainz sechs Neue in der Startformation.

Der Hamburger SV hatte erheblich mehr Mühe mit dem Zweitliga-Spitzenreiter 1. FC Köln. Joker Ivo Ilicevic erzielte in der 85. Minute den 2:1 (1:0)-Siegtreffer für den Bundesligisten. Zuvor hatte für den HSV Maximilian Beister getroffen und Adam Matuschyk den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt. „Respekt vor dem Gegner“, sagte Hamburgs Trainer Bert van Marwijk, „wenn sie so spielen, gehören sie in die Bundesliga.“

Den Aktionen der Hamburger fehlten lange Zeit Tempo und Kreativität. Erst nach 19 Minuten bekamen die Fans den ersten Torschuss durch Hakan Calhanoglu geboten. Doch Kölns Torhüter Timo Horn lenkte den Ball zur Ecke. Kurz vor der Pause gelang den Hanseaten mit einem sehenswerten Treffer die Führung. Beister nahm eine Flanke von Marcell Jansen aus 16 Metern volley und traf genau in den Torwinkel.

Wie aus heiterem Himmel kamen die Kölner nach der Pause zum Ausgleich. Nach einem Fehler von Johan Djourou reagierte Matuschyk am schnellsten und schoss zum 1:1 ein. Wenig später klatschte ein Freistoß von Patrick Helmes an die Latte des HSV-Tores. HAMBURGER SV]dpa

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