Sport : Guter Einstieg in Seoul: Monique Garbrecht-Enfeldt Zweite bei Weltcup im Eissprint

Der Auftakt war vielversprechend: Weltmeisterin Monique Garbrecht-Enfeldt gelang in Seoul mit dem zweiten Platz über 1000 m ein guter Einstieg in die Weltcup-Saison der Eissprinter. Zwei Tage vor ihrem 32. Geburtstag ließ die Berlinerin auf ihrer stärksten Strecke in 1:19,12 Minuten nur Vize-Weltmeisterin Chris Witty den Vortritt. Die US-Amerikanerin war exakt 0,11 Sekunden schneller. Platz drei ging an die Erfurterin Sabine Völker. "Das ist kein Rückstand, der mich beunruhigen müsste. Ich weiß, dass ich nicht in jedem Wettkampf die Nummer eins sein kann und freue mich auch über den zweiten Rang zum Auftakt", meinte Garbrecht-Enfeldt, die in der Vorsaison nicht nur drei WM-Titel und beide Weltcup-Siege, sondern auch insgesamt sieben Streckensiege in der Weltcup-Serie gelandet hatte und mit über 65 000 Mark Preisgeld nur von Gunda Niemann-Stirnemann übertroffen worden war.

Reserven für die beiden deutschen Top-Sprinterinnen wurden auf der 500-m-Distanz sichtbar. Während Olympiasiegerin Catriona LeMay-Doan (Kanada) mit einem Sieg in 38,99 Sekunden zu alter Leistungsstärke zurückfand, mussten Garbrecht und Völker mit den Rängen vier und neun vorlieb nehmen. "Vor allem technisch lief es über 500 m noch nicht ganz rund. Es war zwar kein schlechter, aber auch kein Superlauf", urteilte Monique Garbrecht. Insgesamt blieben die Zeiten in der Taenung-Eishalle deutlich hinter denen des Vorjahres zurück, mit denen sich die Berlinerin an gleicher Stelle den Titel im Sprint-Vierkampf geholt hatte.

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