Sport : Gyula Grosics

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1954, beim 4:2 im WM-Viertelfinale über Brasilien, hielt der Ungar so stark, dass der FC Flamengo aus Rio de Janeiro ihm ein Angebot machte. Doch dann kam das Finale gegen Deutschland, Rahns Aufsetzer, der Grosic zum 2:3 über die Hand rutschte. Nach der Rückkehr aus der Schweiz sah der Geheimdienst im Torhüter den Hauptschuldigen an der Niederlage. Grosics wurde wegen Spionage angeklagt, das Verfahren später aus Mangel an Beweisen eingestellt. Als das ungarische Team nach dem missglückten Volksaufstand 1956 zerfiel, blieb Grosics als einer der wenigen im Land und spielte noch bei den WM-Turnieren 1958 und 1962 für Ungarn.

11 WM-Spiele (1954, 1958, 1962)

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