HAAR Spalterei : Ärger um Kopftuchverbot

Die Teilnahme der Judoka Wojdan Ali Seraj Abdulrahim Shahrkhani aus Saudi-Arabien ist weiterhin unklar. Hintergrund ist das Kopftuchverbot bei den Wettbewerben. Kopftücher würden gegen „die Idee der Sportart“ verstoßen und seien zudem eine Gefahr für die Athletinnen, teilte der Judo-Weltverband IJF mit. Saudi-Arabien hatte mit Shahrkhani und der 800-Meter-Läuferin Sarah Attar erstmals weibliche Athleten für die Sommerspiele nominiert. Bedingung für die Nominierung war gewesen, dass die Musliminnen bei Olympia Kopftücher tragen. Das IOC und der IJF verhandelten am Freitag mit der saudischen Delegation, ob die 16-jährige Shahrkhani auch ohne Kopfbedeckung starten darf. dapd

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