Sport : Haas kommt Sydney näher

Deutschlands bester Tennisprofi, Thomas Haas, steht beim letzten Masters-Turnier in Paris im Viertelfinale und darf damit fast schon den Flug zum Masters Cup in Sydney buchen. Nach seinem 7:5, 6:1-Erfolg über den Belgier Xavier Malisse hat Haas beste Chancen, sich als Letzter für das lukrative Abschlussturnier der besten acht Profis zu qualifizieren. Bei der Veranstaltung vom 12. bis 18. November in der Olympia-Stadt wird ein Preisgeld von 3,7 Millionen Dollar ausgeschüttet.

Dem 23-Jährigen, der am Freitag auf den Schweden Thomas Johansson traf (nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe), kann nur noch der Franzose Sebastien Grosjean das Ticket nach Australien streitig machen. Der zweite Rivale von Haas um den Masters-Platz, der Russe Marat Safin, schied am Donnerstagabend gegen den Schweden Andreas Vinciguerra mit 6:4, 6:4 aus und musste seine Hoffnungen auf Sydney begraben. Grosjean wahrte seine Chance durch ein 6:0, 3:6, 6:0 gegen den Belgier Christophe Rochus.

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Online-Gaming Spiel, Satz und Sieg: Der Pong-Klon von meinberlin.de "Ich probiere, nicht an Sydney zu denken. Vor dem Turnier in Moskau hätte ich es nie für möglich gehalten, dass ich mich überhaupt qualifizieren könnte", sagte Haas mit Blick auf den Start in seine tolle Hallensaison vor einem Monat. Seit seinem Erfolg in Stuttgart verfüge er über ein enormes Selbstvertrauen.

Als siebter Spieler hatte am Mittwoch Olympiasieger Jewgeni Kafelnikow aus Russland das Ticket für den Masters Cup gelöst. Zudem erreichte Kafelnikow am Freitag als erster Spieler das Pariser Halbfinale. Der an Nummer vier gesetzte Russe gewann im Viertelfinale mit 6:3, 6:3 gegen den Tschechen Jiri Novak. Der nächste Gegner Kafelnikows wird zwischen dem Schweden Andreas Vinciguerra und Sjeng Schalken aus den Niederlande ermittelt. Qualifiziert für den Masters Cup in Sydney sind außerdem der Brasilianer Gustavo Kuerten, die beiden Australier Lleyton Hewitt und Patrick Rafter, Juan Carlos Ferrero aus Spanien, Wimbledonsieger Goran Ivanisevic aus Kroatien sowie Andre Agassi aus den USA.

Bei der Tennis-WM der Damen in München hat Serena Williams das Halbfinale erreicht. Die Amerikanerin setzte sich am Freitag mit 6:3, 7:6 (7:5) gegen Justine Henin aus Belgien durch und trifft nun auf Jennifer Capriati (USA) oder die Französin Sandrine Testud. Lindsay Davenport (USA) und Kim Clijsters (Belgien) kämpfen um den zweiten Platz im Masters-Finale. "Ich bin auf einer Mission", sagte Williams, die nach dem Finale der US Open eine Pause eingelegt hatte. "Nach dem 11. September hatte ich Angst zu fliegen", sagte sie. Nun aber denkt sie wieder nach vorne: "Ich habe mir ein paar Ziele gesetzt, die muss ich erreichen."

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