Sport : Haas will Kühnen als Privattrainer

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New York Nachdem er gewonnen hatte, beging Thomas Haas einen Fehler. Der deutsche Tennisprofi verkündete einen Plan, den er besser noch für sich behalten hätte, weil er noch gar nicht spruchreif ist. Vielleicht aber hat bei ihm die Freude darüber überwogen, dass ihm am Montag der Einzug in die zweite Runde bei den US Open gelungen ist, in der Haas auf Rainer Schüttler (Korbach) trifft. Kaum hatte Haas zum Auftakt den Australier Peter Luczak 3:6, 6:3, 6:2, 6:3 besiegt, da sagte er: „Ich habe mich von Red Ayme getrennt und will in Zukunft mit Patrik Kühnen als Privattrainer zusammenarbeiten.“ Nun aber hat Patrik Kühnen ein Problem.

Der ehemalige Tennisprofi besitzt nämlich mit dem Deutschen Tennis Bund (DTB) einen Vertrag bis 2006. Nun will Haas den Teamchef abwerben. Kühnen sagt jedoch: „Daran wird nicht gerüttelt, Teamchef ist meine erste Funktion, und das soll so bleiben.“ Andererseits interessiert ihn auch das Angebot von Haas. Dass er es annimmt, könne er nicht ausschließen, sagte der Daviscup-Teamchef. Nun muss Kühnen mit dem Tennis Bund klären, ob er den neuen Job mit dem alten verbinden kann. „Wenn ich für den DTB zu Turnieren fahre, bin ich natürlich neutral“, sagt Kühnen. Er schiebt jetzt das Thema erst einmal auf – bis nach dem wichtigen Daviscupspiel gegen Tschechien vom 23. bis zum 25. September. Tsp/dpa

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