Sport : Hamburger SV freut sich auf AS Monaco Stuttgart trifft unter anderem auf Donezk

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Hamburg Nach großen Taten in der Bundesliga geht der Hamburger SV selbstbewusst in die kommenden Spiele im Europapokal: „Unsere Gegner sind reizvoll. Wir haben das Zeug dazu, die Gruppenphase zu überstehen“, sagte HSV-Trainer Thomas Doll nach der Uefa-Cup-Auslosung, die am Dienstag am Sitz der Europäischen Fußball-Union (Uefa) in Nyon stattfand. Auch Sportchef Dietmar Beiersdorfer ist vor der Runde vom 20. Oktober bis 14./15. Dezember nicht bange: „Die Mannschaft hat in jüngster Vergangenheit bewiesen, zu was sie in der Lage ist.“ Der schwerste Gegner für den Bundesliga-Zweiten dürfte mit AS Monaco der Champions-League-Finalist von 2004 sein. Reizvoll ist für den Hamburger SV sicherlich auch das Duell gegen Slavia Prag. Besonders glücklich über dieses Los ist David Jarolim, der sich auf ein Familientreffen freuen darf. Trainer des Klubs, bei dem Bruder Lukas spielt, ist sein Vater Karel. Sein erstes Spiel muss der HSV bei ZSKA Sofia bestreiten und ist gewarnt. Die Bulgaren warfen Bayer Leverkusen mit zwei 1:0-Siegen aus dem Wettbewerb.

Der HSV reist am 20. Oktober nach Sofia und hat am 3. November Viking Stavanger zu Gast in der AOL-Arena. Drei Wochen später tritt das Team von Thomas Doll in Monaco an. Das letzte Gruppenspiel bestreitet der HSV am 15. Dezember zu Hause gegen Prag.

Nach dem wenig überzeugenden Bundesliga-Start klingen die Reaktionen auf die Auslosung beim VfB Stuttgart deutlich skeptischer als in Hamburg: „Auf uns wartet eine schwere Aufgabe“, sagte Präsident Erwin Staudt. Auch Trainer Giovanni Trapattoni sprach von einer „sehr schweren Gruppe“. Beide gehen aber davon aus, dass der VfB die K.-o.-Phase nach den Gruppenspielen erreicht. Stürmer Jon Dahl Tomasson warnte insbesondere vor Schachtjor Donezk . „Gegen die Ukrainer habe ich letztes Jahr mit dem AC Mailand gespielt. Das waren enge Spiele“, sagte er. Verteidiger Andreas Hinkel sprach im Fußballer-Jargon von einer „Hammer-Gruppe“.

Der VfB Stuttgart muss in Gruppe G am ersten Spieltag am 20. Oktober zunächst bei Stade Rennes antreten. Es folgt zwei Wochen später ein Heimspiel im Gottlieb-Daimler-Stadion gegen Donezk. Am 24. November spielt der VfB bei PAOK Saloniki, bevor am 14. Dezember Rapid Bukarest kommt. ddp/dpa

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