Sport : Handball-Bundesliga: Die neuen Regeln

Mit der neuen Saison der Handball-Bundesliga treten auch zahlreiche Regeländerungen in Kraft. Hier eine Übersicht über die wichtigsten Änderungen:

Strafminuten: Erstmals gibt es die Vier-Minuten-Strafe. Sie kann gegen einen Spieler ausgesprochen werden, der bereits zwei Minuten hatte absitzen müssen. Bislang wäre nach einem zweiten Vergehen die Disqualifikation ausgesprochen worden. Neu ist auch die Zwei-Minuten-Strafe für einen Spieler auf der Bank. Für ihn muss einer seiner Mannschaftskameraden das Feld verlassen.

Auszeit: Bei jeder Hinausstellung gibt es "Time-out". Dadurch kann sich die effektive Spielzeit erheblich verlängern. Die vom Trainer beantragte Auszeit wird nicht mehr beim nächsten ruhenden Ball gestattet, sondern sofort, darf aber nur bei eigenem Ballbesitz gewährt werden.

Ein- und Auswechslung: Ein Spieler mit einer blutenden Verletzung muss sofort das Spielfeld verlassen und sich behandeln lassen. Bei einem Wechselfehler wird auf Siebenmeter entschieden, wenn durch Betreten des Spielfeldes eine klare Tormöglichkeit vereitelt wird.

Rückgabe zum Torwart: Das wurde bisher mit Siebenmeter geahndet, wird jetzt aber nur noch mit Freiwurf bestraft. Das gilt auch, wenn der Torwart mit dem Ball aus dem Feld zurück in seinen Torkreis gelt.

Passives Spiel: Auch der Torschiedsrichter kann jetzt als Warnung den Arm heben. Danach hat die den Ball führende Mannschaft fünf Sekunden Zeit für eine "deutliche Temposteigerung oder ein erkennbares gruppentaktisches Angriffselement".

Schneller Anwurf: Beim Anwurf darf jetzt ein Mitspieler binnen drei Sekunden so weit wie möglich in die gegnerische Hälfte laufen.

Schiedsrichterball: Keinen Schiedsrichterball gibt es mehr, wenn der Ball die Hallendecke oder an der Decke befestigte Gegenstände berührt. Dann wird auf Freiwurf für die Mannschaft entschieden, die zuletzt nicht im Ballbesitz war.

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