Handball-Bundesliga : Füchse gewinnen in Minden

Die Füchse Berlin gewinnen in der Handball-Bundesliga bei GWD Minden mit 31:27 (14:15). Dem Tabellenvierten reichte dabei ein kurzer Zwischenspurt in der zweiten Halbzeit, um den Auswärtssieg perfekt zu machen.

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Unangenehme Aufgaben erledigt man idealerweise durch Arbeitsteilung. Daran haben sich gestern Abend auch die Füchse Berlin gehalten. Bei der GWD Minden, die erst vor einer Woche mit einem überraschenden Heimsieg gegen Wetzlar hatte aufhorchen lassen, gewann der Berliner Handball-Bundesligist sein vorletztes Punktspiel vor der WM-Pause mit 31:27 (14:15). Die Mannschaft von Trainer Dagur Sigurdsson zeigte vor allem in der zweiten Halbzeit eine geschlossene Teamleistung. Gleich sieben Spieler erzielten drei oder mehr Treffer. Bester Füchse-Werfer war Rechtsaußen Johannes Sellin (6).

Bis zur Pause hatte der Aufsteiger aus Ostwestfalen den Champions-League-Teilnehmer voll gefordert, vor 2578 Zuschauern führten die Mindener sogar mit 15:14. Nach dem Seitenwechsel führten die Berliner dann allerdings binnen weniger Minuten eine Entscheidung herbei. Zwischen der 38. und 42. Minute legten sie einen 6:0-Zwischenspurt hin, der erst beim Stand von 22:17 endete. Dem hatten die Mindener in der Schlussphase nichts mehr entgegenzusetzen. Gegen die gut organisierte, schnellfüßige Abwehr des Tabellenvierten wirkten sie schlicht überfordert.

Trainer Sigurdsson nutzte die komfortable Führung zum Ende hin wieder einmal, um A-Junior Fabian Wiede Spielzeit einzuräumen. Dem 18-Jährigen gelang ein Treffer, außerdem sah er die erste Zeitstrafe seiner noch jungen Bundesliga-Karriere. Manager Hanning, in der A-Jugend Trainer von Wiede, quittierte es mit einem Lächeln. War ja auch wirklich nicht weiter schlimm.

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