Handball-Bundesliga : Füchse unterliegen den Rhein-Neckar Löwen

Es war eine Niederlage, aber eine, die fast gut tat: Die Füchse Berlin steigerten sich beim 25:29 gegen die Rhein-Neckar Löwen deutlich gegenüber der letzten Heimniederlage.

Mannheim/BerlinDiese Niederlage hatte etwas Versöhnliches. Gegen die Rhein-Neckar Löwen lange mitzuhalten und am Ende 25:29 zu verlieren, das half den Füchsen Berlin über ihre letzte Heimniederlage in der Handball-Bundesliga am vergangenen Sonntag gegen Wetzlar hinweg. „Es war ein richtig gutes Spiel, wir haben heute eine ganz andere Füchse-Mannschaft gesehen“, sagte Manager Bob Hanning nach dem Spiel vor 5900 Zuschauern in der Mannheimer Arena. Und Trainer Jörn-Uwe Lommel sagte: „Jeder einzelne hat kapiert, worum es geht. Es war eine sehr engagierte, gute Leistung, teilweise haben wir überragend gespielt.“

Zu dieser Einschätzung veranlassten den Trainer gleich mehrere Punkte: Kjetil Strand fügte sich nach seiner Verletzung mit sieben Toren hervorragend ein, die zuletzt kritisierte Abwehr zeigte eine deutliche Leistungssteigerung. „Taktisch waren wir vielleicht sogar besser, aber am Ende hatten wir nicht die innere Kraft, um gegen die besser besetzte Bank des Gegners zu bestehen“, sagte Trainer Lommel.

Zur Pause lagen die Berliner knapp zurück, 12:13, in der zweiten Halbzeit gingen sie dann sogar noch einmal in Führung, mit 20:19, ehe sie am Ende knapp abgehängt wurden. „Früher sind wir von denen regelrecht abgeschlachtet worden, heute war es ein Spiel auf Augenhöhe“, sagte Manager Hanning.  Tsp

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