Handball : Nächste Krise beim HSV

Hamburg - Erst die Posse um Geschäftsführer Frank Rost, der im Kompetenzgerangel mit Matthias Rudolph entnervt hinschmiss, dann der Bundesliga-Fehlstart – und nun der Rücktritt des Präsidenten: bei den Handballern des HSV Hamburg herrscht weiter Chaos. Die Doppelbelastung durch das eigene Unternehmen und den HSV habe ihn zu dieser Entscheidung bewogen, begründete Rudolph seinen Schritt. Bis auf weiteres sollen Vize-Präsident Frank Spillner und Schatzmeister Jens Lingthaler die Führungsaufgaben übernehmen.

Dabei soll der 55 Jahre Rudolph nach einem Streit mit Trainer Martin Schwalb sein Amt schon Anfang September hingeworfen haben. Öffentlich wurde das aber erst jetzt. 17 Monate lang hatte der Unternehmer den Klub geführt, als Hauptgesellschafter übernahm er die Anteile seines Bruders Andreas. Die Euphorie um den HSV ist mittlerweile verflogen, der Ticketverkauf rückläufig. Matthias Rudolph beteuert allerdings, dem Klub gewogen bleiben zu wollen und seine Anteile nicht veräußern zu wollen. dpa

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